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Der Schulball (1) - Wieder Schule
Datum: 25.04.2021, Kategorien: Erstes Mal
... gekauft hatte, lag noch immer auf dem Couchtisch, wo sie ihn vorerst abgelegt hatte, kurz bevor sie ihn umarmte. Und das alles war gerade mal ein oder zwei Minuten lang geschehen, ehe es an der Tür geklingelt hatte. "Es tut mir leid, David!", hauchte sie mit fast un-hörbarer Stimme, ein wenig rot anlaufend, verrückt, selbst nicht erklären könnend, dass sie so reagierte, wie sie soeben zu reagieren begonnen hatte. Ob es ihr wirklich leidtat oder ob das nur eine weitere Floskel war, hätte sie selbst auch nicht sagen können - es war wohl beides. Leid für ihn, ja, das war ihr klar, das würde sie ihm schon bereiten. Und auch wenn sie das aktiv nicht wirklich wollte, so sah sie dennoch keine reale Möglichkeit, sich dieser fatal-erotischen Anziehungskraft von Harald zu entziehen. Was war es, das ihn so extrem interessant machte, um es tunlichst neutral zu nennen? Dass er zu wissen schien, was sie in ihrem tiefen Inneren wollte, selbst wenn er sie dadurch bloßstellte? Nein ... sie wollte nicht weiter darüber nachdenken. Ihr wäre am liebsten gewesen, wenn David sie heute nicht besucht hätte. Sie war nicht für eine wirkliche Beziehung geeignet - noch nicht. "Du darfst das nicht tun, Susanne!", flehte David sie an, aber sie schien ihn gar nicht mehr zu hören. Voller Unverständnis und Unsicherheit und doch auch noch mit einem tiefen Hauch von Ver-liebtheit, gepaart mit Hass und Wut, demjenigen gegenüber, der das alles schon wieder ausgelöst hatte, schwebten die Worte im ...
... Raum. Harald lachte. "Natürlich muss sie das nicht, du Arschgesicht. Aber ... sie will es. Und ... das weißt du ja auch!" "Nein, will sie nicht... Susanne... komm zurück..." Harald höhnte. "Weißt du, ich fühle mich heute gut, David, ich sag dir was, Susanne, du gehst wieder runter und gesellst dich zu dem Loser und Jakob und ich, wir gehen sofort, oder du gehst auf die Knie und lutschst meinen Schwanz!" Mit rotem Gesicht sank Susanne langsam auf die Knie, ihre Hände fummelten am Gürtel von Haralds Jeans, als wäre sie nun auch hypnotisiert. "Ahhhh, komm Susanne, David hat die Idee, lass uns in dein Schlafzimmer gehen, ich will ficken, nicht blasen." Harald zog Susanne auf ihre Beine hoch und führte sie die Treppe hinauf - das alles in einer Selbstverständlichkeit und frechen Überle-genheit, dass es unverständlich erscheinen musste. David saß da, mit weißem Gesicht und zitternd, unfähig zu glauben, was sich hier vor ihm abspielte und vor allem, wie einfach sich Susanne zu offenbar jenen Dingen überreden ließ, die sie ihm bis jetzt verweigert hatte. Nun - nicht direkt verweigert, eher ... er presste die Lippen zusammen. Eher lag es doch auch an ihm, dass er gar nicht ernsthaft versucht hatte, bei ihr zu reüssieren. Und andererseits waren sie ja noch nicht so lange zusammen - sie war älter, klar dass sie da wohl schon Erfahrungen haben musste. Aber ... er wollte und konnte gar nicht mehr weiter denken, zu sehr verwirrten sich alle Bedenken und Hoffnungen und Befürchtungen in ...