1. Sommerlust


    Datum: 21.05.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... Fluchten aus dem Alltag, ist wie Urlaub, nur spontaner. Meine Finger liegen schon leicht an der Innenseite deines Schenkels und ich bin immer wieder fasziniert, wie zart sich deine Haut dort anfühlt.
    
    Während ich auf die Straße schaue, unterhalten wir uns über unsere Kinder. Wir kennen uns schon eine Weile, sind vertraut miteinander und tauschen uns aus. Gerade steht dein Sohn vor dem nächsten Karriereschritt, deine Tochter hat vor ein paar Wochen geheiratet und mein ältester Sohn plant seine Hochzeit. Wir fühlen uns als frohe und stolze Eltern und sind auch ein wenig geehrt, dass sich unsere Kinder uns anvertrauen.
    
    Obwohl wir uns gut unterhalten und so gemächlich und entspannt unserem Ziel entgegenfahren, fällt es mir immer schwerer, unserem Gespräch zu folgen, gehen meine Gedanken auf Wanderschaft. Ich frage mich, ob das an den Sonnenstrahlen liegt, die hell durch dein hübsches Gesicht blitzen oder an deinem frischen und zugleich sinnlichen Geruch, der nun den Wagen erfüllt oder an deiner angenehmen Altstimme, jedenfalls erinnere ich mich, wie wir einmal bei einer ähnlichen unserer Fahrten ins Blaue anhalten mussten und uns mitten auf einem Feld wie jung verliebte Teenager auf der Rückbank deines Wagens geküsst und geliebt hatten.
    
    Meine Fingerspitzen sind wohl unbemerkt ein paar Zentimeter an deinem Oberschenkel entlang gewandert und du bist wohl unbewußt etwas tiefer in deinem Sitz nach vorne gerutscht. Dein Körper antwortet auf meine Frage, drängt sich mir ...
    ... merklich unmerklich entgegen und meine Hand strebt in die Richtung dahin, nach oben, wo deine Beine zusammenlaufen. Schon spüre ich die Glut deines nahenden Geschlechts und bin froh, dass auch unsere Körper immer wieder aufeinander reagieren, als würde es neben unserem Gespräch noch ein weiteres geben, eins ohne Worte, das jedoch um so tiefer unsere Herzen und Seelen und auch unsere Geschlechter miteinander führen, denn unter meinen Fingern ist nun nicht mehr nur die unbeschreiblich samtige Haut auf der Innenseite deines Oberschenkels, sondern ich spüre, erahne die heiße Lava deines Vulkans, das Brodeln in der Tiefe deines Schoßes. Meine Finger spüren die feuchte Wärme unter deinem Kleid, die deinen Slip durchdringt.
    
    Auch du hälts jetzt inne, lässt den letzten Satz unvollendet und schaust mich an. Ich blicke zu dir, sehe deine tiefen, großen Augen, dein Gesicht zeigt deine Erregung und unsere Münder nähern sich. "Halt! Rechts!" Dein Ruf reißt mich aus meinem Traum. Ich nehme wieder beide Hände ans Steuer, blicke auf die Fahrbahn, und wäre fast an der Abfahrt vorbeigefahren und wundere mich, woher du wusstest, wo wir waren. Ich löse meine Hand wieder vom Lenker und führe sie instinktiv an meine Nase, genieße mit den Fingern auf der Oberlippe den Nachhall der Berührung deiner Beine und atme tief deinen Duft an meinen Fingern ein, zwar nur noch ein Hauch dessen, was bei dir brodelt, aber genug, dass mein Schwanz steif und fest wird und auch ich in meinem Sitz etwas hin und ...
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