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Die Kunst braucht mehr nackte Männer - und Frauen!“ - von einem Multitalent, das auszog, um ausgezogen zu werden - Teil 5
Datum: 31.05.2021, Kategorien: Kunst,
... das gar nichts aus, wenn dich alle Leute nackt sehen?“ Ehe ich antworten konnte, mischte sich Tante Lore ins Gespräch ein: „Michael hat noch ganz andere Sachen drauf, Doris. Pass mal auf!“ Nach diesen Worten stand Tante Lore auf, stellte sich vor mich hin und befahl: „Michael, auf die Knie vor mir!“ Wohl oder übel kniete ich mich vor Tante Lore hin. „Und jetzt leck mir die Schuhe ab!“ Unter Ausrufen des Erstaunens und Entzückens der Gäste, die die kleine Machtdemonstration mitbekamen, machte ich mich an den eleganten weißen Pumps von Tante Lore zu schaffen. „Darf ich auch mal?“, wandte sich Frau Fischer bittend an ihren Mann. „Meinetwegen. Wenn es dir Spaß macht“, entgegnete der, und so drehte ich mich zu Frau Fischer um und leckte deren rote Pumps ab. Danach durfte ich mich wieder setzen, allerdings nicht auf meinen Stuhl, sondern auf den Boden. Dann hatte Herr Fischer eine Idee, wie man mich weiter demütigen konnte: Er warf eine von den Mini-Brezeln, die als Deko auf den Tischen verteilt waren, in Richtung Saal-Mitte, und ich musste auf allen vieren los und die Brezel essen, ohne die Hände dafür zu Hilfe zu nehmen. „Braves Hundchen!“, lobte Herr Fischer grinsend. Und im Nu flogen weiter Mini-Brezeln aus allen Richtungen des Saals. Zum Glück musste ich nicht alle aufessen, denn Tante Lore erlöste mich mit der Ankündigung: „Und nun, liebe Freunde, werden Julia und Michael ein Lied für uns singen.“ Julia und ich verschwanden schnell in einem ...
... Nebenzimmer. Ich hängte mir meine Gitarre um, die ich vor der Veranstaltung dort abgestellt hatte, und Julia zog sich um: Slip und BH vertauschte sie mit vier herzförmigen, jeweils etwa handtellergroßen „Laubblättern“ aus Papier, die sie mit Stücken eines doppelseitigen Klebebandes auf ihren Brüsten, vor ihrer Muschi und am Hintern befestigte. Dann ging´s rauf auf die Bühne. Zweistimmig sangen wir das von mir komponierte und getextete Lied „Im Herbst, da fallen die Blätter“. Ich erspare mir die Arbeit, hier den Text der Strophen wiederzugeben. Für die Handlung von Belang ist ohnehin nur der Refrain: „Im Herbst, da fallen die Blätter. Ohne Blätter ist es viel netter. Denn da gibt es viel zu sehen. Wer kann da schon widerstehen?“ Nach der ersten Zeile zupfte Julia das grüne Blatt vor ihrer rechten Brust weg, nach der vierten Zeile auch das vor der linken. Vor allem das männliche Publikum tobte vor Begeisterung. Wir mussten ein paar Augenblicke warten, bis der Saal sich wieder einigermaßen beruhigt hatte, und wir weitersingen konnten. Zweite Strophe, zum zweiten Mal der Refrain. Nach der ersten Zeile dreht sich Julia mit dem Rücken zum Publikum und entfernte powackelnd das Blatt, das ihren süßen, birnenförmigen Hintern bedeckte. Danach drehte sie sich wieder um, und es folgte keine weitere Strophe, sondern ein dritter Refrain, allerdings mit einem anderen Text: „Hängt kein Blatt mehr an den Zweigen, können wir euch alles zeigen. Für den Gartenbauverein wollen ...