1. Die Vierer-Gruppe


    Datum: 19.06.2021, Kategorien: Gruppensex

    „Ganz ruhig, wir haben Zeit und keinen Stress. Nichts muss hier, aber alles kann. Mach einfach das, was sich richtig anfühlt. Und wenn es erst mal nur Zuschauen ist."
    
    Es sollte viel mehr als nur zuschauen werden.
    
    Zehn Stunden zuvor.
    
    „Es ist mir eine Ehre, unseren nächsten Speaker vorzustellen: Martin Kandinsky! Er wird uns heute, auch interaktiv, etwas über persönliche Kommunikation beibringen und ich denke, da können wir auch alle was von lernen."
    
    Verhaltener Applaus ertönte, nachdem der junge CEO Martin vorstellte und Martin auf die Bühne trat.
    
    Martin schaute in das Publikum.
    
    Er war eingeladen, bei einem Firmen-Retreat seinen Kurs zu geben. Meistens stand er vor einer Horde desinteressierter Anzugträger mittleren Alters, deren Vorgesetzte er häufig überzeugen konnte, dass sein Kurs gutes Geld wert ist. Damit konnte er sich mit relativ wenig Arbeit ein gutes Leben leisten - auch wenn das wenige an Arbeit wirklich nicht sehr erfüllend war. Nach einigen Jahren Arbeitserfahrung hatte der mittlerweile 41-jährige entschieden, lieber ein ruhigeres und langweiligeres Leben zu führen, das die Anzugsträger ihm gerne gewährten. Doch bei diesem Blick ins Publikum sah er hauptsächlich leger gekleidete junge Leute.
    
    Sogar der CEO trägt nur ein T-Shirt, dachte Martin.
    
    Wenig überraschend waren allerdings die meisten jungen Leute Typen, denn die Firma war ein Cryptocurrency Tech-Startup namensBaronbit, aber er schätzte, dass gut ein Fünftel weiblich ...
    ... waren.
    
    „Vielen Dank! Dann lasst uns doch direkt anfangen.", begann er und spulte ohne viel Elan sein Programm ab.
    
    Das Interesse war wie üblich gering und die meisten schauten gelangweilt in ihre Laptops. Auch der CEO, der scheinbar seine einzige Arbeit mit der Vorstellung Martins schon erledigt hatte. Martin würde wahrscheinlich auch wenig Enthusiasmus zeigen, wenn er gezwungen würde, sich einen interaktiven Vortrag über Kommunikation anzuhören. Bei dieser Atmosphäre schien auch niemandem aufzufallen, dass seine zentrale These, persönliche Kommunikation sei hauptsächlich von der Haltung, mit der man ein Gespräch eingeht, abhängig, selbst von ihm persönlich wohl nicht umgesetzt wurde. Schließlich brachte auch er selbst seinem Publikum eine ablehnende Haltung.
    
    Ein allgemeines Seufzen raunte durch die Reihen, als es daran ging, diese These interaktiv in die Praxis zu überführen. Martin teilte Handouts aus und dividierte alle in Zweier-Gruppen auf, die abwechselnd in einem gespielten Gespräch verschiedene Rollen übernehmen sollten.
    
    Als er in der letzten Reihe ankam, bemerkte er, dass noch drei Personen übrig waren.
    
    „Können wir auch eine Dreier-Gruppe machen, Herr Lehrer? Bitte bitte!"
    
    Martin schätzte das Mädchen auf etwa Mitte 20, das gespielt aufgeregt ihre Hand hob. Auf ihrem Namensschild standMarina - Digital Content. Sie hatte dunkle Haare, die zu einem Zopf gebunden waren, einen dunklen Taint sowie eine sportliche Statur. In ihrem spitzen Gesicht kamen Martin ein freches ...
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