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Gestrandet in der Nacht
Datum: 03.11.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,
"Es ist offiziell, unser Flug wurde ebenfalls abgesagt. Frühstens morgen Nachmittag können wir zurück." Sagte Christian, als er auf seine Kollegin zuging. "Verdammter Sturm, dabei hatte ich mich so auf mein Bett gefreut. Lass uns lieber schnell ein Hotelzimmer suchen, schließlich sind wir nicht die einzigen, die nicht weiter können." Schlug Saskia vor und zog ihr Smartphone aus der Tasche ihres schwarzen Blazers. Während sie hörbar mit ihren perfekt lackierten Nägeln auf den Touchscreen tippte, fielen einzelne Strähnen ihrer langen brünetten Haare ins Gesicht. Als Chris realisierte, dass er Saskia anstarrte, nahm er ebenfalls sein Handy zur Hand und öffnete die Buchungsapp. Natürlich waren die meisten bezahlbaren Zimmer in London und Umgebung schon ausgebucht. Zwar hatten sie für Notfälle ein recht hohen Spielraum, was Spesen anging, trotzdem würde ihnen die Buchhaltung ewig damit in den Ohren liegen, sollten sie es zu sehr übertreiben. "Ich hab was gefunden," triumphierte Saskia laut, "Ist zwar ein Doppelzimmer, aber die eine Nacht wirst du mich schon nicht anspringen." Saskia zwinkerte ihn zu, und Chris war versucht, es als kleinen Flirt anzusehen. "Es ist auch nicht zu weit weg, also lass uns schnell ein Taxi nehmen. Ich könnte eine Dusche vertragen." Natürlich waren die meisten Taxis schon unterwegs, also standen sie eine Weile draußen im Sturm. Innerhalb weniger Stunden war aus einem angenehm warmen Herbsttag ein einziges Chaos entstanden, sodass die Piloten ...
... es nicht wagten, zu fliegen. Verdammtes England mit seinem verdammten Wetter, dachte sich Chris und blickte zu Saskia, die ebenfalls mit dem Wind kämpfte. Ihre offenen Haaren waren durcheinander und ihr Trenchcoat schien ein Eigenleben zu führen. Zum Glück war der Taxistand überdacht, sonst wären sie mittlerweile durchnässt. Mit ihnen standen noch unzählige andere Menschen und warteten auf ein freies Auto. Zum Glück ging alles recht gesittet ab. Familien mit Kindern bekam Vorrang, der Rest stand in einer Schlange bereit. Nach einer halben Stunde in Wind und Kälte waren auch endlich Chris und Saskia an der Reihe und stiegen in den Wagen eines älteren Herrn. Chris nannte ihn die Adresse und sie fuhren los. Es ging nur langsam voran, den die Sicht war wegen des Regens stark eingeschränkt und der Fahrer kämpfte gegen den Wind an. Zudem war der alte Mann abgelenkt vom Anblick in seinem Rückspiegel. Und Chris konnte es ihm nicht verübeln. Saskia hatte sowohl den Trenchcoat, als auch den Blazer geöffnet, sodass ihre pralle Oberweite, betont durch die enge Bluse, gut sichtbar hervorsprang. Hinzu kam, dass ihr Bleistiftrock leicht nach oben gerutscht war und so einen guten Blick auf lange Beine in schwarzen Nylonstrümpfen offenbarte. Chris hatte Mühe, nicht hin und wieder einen Blick auf seine Kollegin zu werfen, vor allem da er aus seinem Fenster nicht viel sah außer Dunkelheit. Von all dem bekam aber Saskia nichts mit, den ihr Blick war die gesamte Fahrt auf ihr Handy gerichtet. ...