1. Anna unf Jakob


    Datum: 04.11.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... kleinen Städtchens. Und sie hatte Glück, denn in 20 Minuten sollte die nächste Fähre fahren. So hatte sie Zeit, sich hier alles genauer anzugucken. Wohl eine alte Hafenstadt, allerdings war viel modernisiert und auf Fährbetrieb eingestellt. Dies Moderne, Geschäftliche gefiel ihr nicht so sehr. Und schon bald fuhr sie auf die Fähre. Danach musste sie warten. Ja, sie hatte schon begriffen, hier musste man sehr viel Geduld haben.
    
    Schließlich fuhr das Schiff los, erst nach Wyk auf Föhr. Dort fuhren einige Autos von der Fähre und Passagiere stiegen ein oder aus. Und dann ging es weiter nach Wittdün auf Amrum. Je dichter die Fähre dort an den Anleger des Hafens kam, desto mulmiger wurde es in Annas Magen. Vierzehn Tage Langeweile, so dacht sie.
    
    Auf dem Schiff erkundigte sie sich, wie sie zu fahren hätte. Sie musste zum „Utkieker" in Nebel. Dort in dieser Pension sollte sie unterkommen. Und wie sie später herausfand, war es eine Unterkunft für etwa 20 Kurgäste, und das Haus lag am Rande des Städtchens. Das hatten ihre Eltern ja gut hinbekommen. 14 Tage herumsitzen und Däumchen drehen!
    
    Als sie dort ankam, wurde sie von Frau Dallmann empfangen. Wohl die Empfangsdame des Hauses. Sie hieß die Neue Willkommen und zeigte ihr dann ihr Zimmer.
    
    „So, nun richten sie sich erstmal ein und dann können sie auf den Hof kommen. Dort werde ich sein und vielleicht auch noch ein paar andere Gäste. Und entspannen sie sich erstmal!"
    
    Nun, das hätte man ihr nicht sagen sollen. Sie zog ...
    ... ihren Koffer zu ihrem Zimmer und packte die Sachen aus. Dann holte sie noch etliche Tüten und Beutel, alles musste ja verstaut werden. Aber warum hatte sie bloß so viel Zeug mitgenommen? Es hätten doch eine Jeans und ein Pullover gereicht!
    
    Ihr Zimmer war nett möblier. Es war Parterre und hatte den Ausgang auf eine Terrasse. Das fand sie sehr schön, dort konnte sie sich hinlegen, braun werden, wenn die Sonne schien und entspannen. Jetzt hatte sie ihren Bereich eingerichtet. Sie war fix und fertig. Also legte sie sich aufs Bett und schloss ihre Augen. Nach einer Stunde wachte sie wieder auf. Oh, das hatte ihr aber nach der langen Fahrt gut getan!
    
    Anna ging nach draußen, es war zwar schon Abend geworden, aber immer noch hell. Sie suchte den Hof und nachdem sie um eine Ecke gegangen war, sah sie eine Gruppe von fünf Leuten, die dort saßen und miteinander redeten. Sie ging zu ihnen.
    
    „Guten Tag, ich bin die Anna, bin heute hier angekommen und werden die nächsten zwei Wochen hier bleiben. Ich hoffe auf ein gutes Miteinander."
    
    Auch die anderen stellten sich vor. Da waren das etwas ältere Ehepaar Britta und Heinz und Kathrin und Stella. Und natürlich Frau Dallmann. Die beiden jungen Frauen waren etwa in ihrem Alter. Sie setzte sich zu der Gruppe und alle erzählten über die Politik, über die Insel und auch, was man hier alles machen konnte. Anna war überrascht, denn so einsam war es hier wohl doch nicht, wie sie angenommen hatte. Stella, die neben ihr saß, erzählte ihr von ...
«1234...25»