-
Gesine 06
Datum: 31.12.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... austreten und dachte, dass ich vor dir zurück sein würde, weil doch bei den Damen immer lange Schlangen sind, tut mir leid." „Alles gut," brachte Gesine hervor „du musst dich nicht entschuldigen." „Hast du Lust noch zu tanzen?" fragte Leo. Gesine nickte. Alles war besser als hier zu stehen und smalltalk zu machen und diesmal war sie ja auch vorbereitet auf Leos Tanzfähigkeiten. Das stimmte zwar, aber was sie nicht bedachte war, dass er sie an diesem Abend schon einmal auf Erregung und Sex eingestimmt hatte. Als Leo jetzt ihre Hand in seine nahm und die andere an ihre Hüfte legte, war es, als würde dieser Schalter sofort wieder aktiviert und es begann ein Spiel der Verführung, mit dem sie nicht gerechnet hatte. Für alle, die ihnen zusahen, sah es aus, wie ein gewöhnlicher Tanz, aber zwischen ihnen sprühten plötzlich die Funken. Leo verstand es, aus jeder noch so kleinen Berührung eine Zärtlichkeit zu machen und seine Blicke und einzelne Worte drangen tief in Gesines Körper ein. „Tanzen ist für mich wie Massage," ließ er sie wissen, „nur dass nicht der Körper, sondern die Seele berührt wird." Sie wusste sofort, was er meinte, spürte sie doch, wie ihr Inneres gestreichelt und liebkost wurde. Sie musste gar nichts selber tun. Er führte sie sicher über die Tanzfläche und verwöhnte sie dabei, wie ein Masseur, der gekonnt innere Anspannungen löste. Es war keine plumpe Anmache, bei der der Mann die Nähe des Tanzes nutzte, um den Körper der Dame zu begrapschen und sich und sein ...
... Opfer in Stimmung zu bringen. Nein, Leo übertrat niemals die vom jeweiligen Tanz gesetzten Grenzen, aber gerade so machte er mehr als deutlich, dass nicht er sich durch den Tanz erregen wollte, sondern dass er ihr diente und sie beschenkte mit seinem vollendeten Können, seinen gekonnten Bewegungen und sanften Berührungen, mit dem tiefen Timbre seiner Stimme. Nach einer halben Stunde war Gesine wie Wachs in seinen Händen, herrlich gelöst aber eben auch erregt, feucht und bereit für mehr. Sie ließ sich noch einmal von ihm an die Bar führen, wo er eine Flasche Champagner bestellte. Von Gesine kam kein Widerspruch, auch nicht als er ihr die Hand reichte und den Aufzug ansteuerte. „Wo fühlst du dich sicherer?" fragte er, „in deinem Zimmer mit deinen Sachen oder bei mir, wo du jederzeit gehen kannst, wenn du das Bedürfnis hast?" Gesine überlegte kurz; die Möglichkeit, ihn nicht zu begleiten, war gar keine Option mehr für sie. Dieser Mann hatte sie schon in ihrem Innersten berührt, ganz gleich, wie er nach außen hin wirkte, sie wollte jetzt nur noch seine Hände auf ihrer nackten Haut spüren, sich ihm hingeben, den Tanz der Erotik hinter verschlossenen Türen mit ihm weiter tanzen. „Zu mir," sagte sie leise und gab ihm ihren Zimmerschlüssel. Wie auf der Tanzfläche führte er sie zum Zimmer, öffnete die Tür und ließ ihr den Vortritt. Unter anderen Umständen wäre Gesine erst einmal im Bad verschwunden, um sich nach dem Tanzen frisch zu machen. In der Zwischenzeit hätte der Mann den ...