1. Fremdgehen ist keine Schande


    Datum: 05.02.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... gemeinsam durch die Läden, kauften hier und da etwas und wunderten sich, wieso die Arme immer länger wurden. Schwer bepackt fuhren sie schließlich zu Katja, die zu einem Kaffee mit Schuss eingeladen hatte. Immer noch ohne Hintergedanken führten sie sich gegenseitig ihre Einkäufe vor, doch das ging nicht ewig gut. Der Schuss tat seine Wirkung und die Stimmung wurde nach und nach erotischer. Nicht lange und sie versicherten sich gegenseitig, wie richtig die Entscheidung, die jeweiligen Ufer zu wechseln, gewesen war.
    
    "Würdest du denn noch einmal mit einem Mann ins Bett gehen?", fragte Katja ihre Freundin.
    
    Zu ihrer Überraschung ließ sich Sabrina Zeit mit der Antwort. Katja hatte mit strikter Ablehnung gerechnet, doch Sabrina antwortete wesentlich differenzierter.
    
    "Möglicherweise, ja. Ich komme langsam in das Alter, wo die biologische Uhr abläuft, wenn Frau sich Kinder wünscht. Für eine Lesbe ist das jetzt nicht ganz so einfach, denn eine künstliche Befruchtung will ich nicht. Ich will den Mann kennen, der mich besamt."
    
    Dieses 'besamt' führte zu ausgiebigem Kichern der beiden und zu der Frage, ob sie denn schon jemanden ins Auge gefasst hatte. Sabrina druckste ein wenig herum, doch dann fasste sie sich ein Herz.
    
    "Dein Mann käme zum Beispiel in die engere Auswahl."
    
    "Mein Mann? Wieso ausgerechnet der?"
    
    "Weil Lars alle Vorzüge in sich vereinigt, die ein Kerl haben kann", war sich Sabrina sicher. "Er verdient gut, ist zuverlässig und intelligent, sieht ganz ...
    ... passabel aus, hilft im Haushalt..."
    
    "Meckert mit Sicherheit herum, wenn er zu sehen bekommt, was ich heute alles eingekauft habe, geht laufend mit seinen Kumpels auf den Sportplatz und kommt vollgesoffen zurück, lässt mich sein Auto nicht fahren..."
    
    "Ich sag doch, ein richtiger Mann halt", lachte Sabrina. "Ich kann mir vorstellen, dass er im Bett auch ganz brauchbar ist."
    
    "Du willst es aber ganz genau wissen?", grinste Katja. "Aber du hast recht. Er macht seine Sache nicht schlecht. Ein besseres Urteil kannst du keinem Kerl geben, sonst wird er größenwahnsinnig, wenn er das jemals erfährt. Häufigkeit, Ausdauer und Größe sind okay, aber seiner Fantasie sind Grenzen gesetzt. Ein Schwanzträger halt." "Also Mittwoch und Samstag rauf auf die Mutter", vermutete Sabrina.
    
    "Na ja, so in etwa. Ab und zu darf ich mir auch eine Stellung aussuchen."
    
    "Vermisst du eigentlich die Zärtlichkeit einer Frau?", platzte es aus Sabrina heraus.
    
    Diesmal ließ sich Katja Zeit mit der Antwort.
    
    "Ich habe mir darüber nie Gedanken gemacht", erwiderte sie dann. "Lars gibt mir alles, was ich brauche. Dachte ich."
    
    "Dachtest du?"
    
    "Versteh mich nicht falsch. Aber deine Frage hat da eine längst verschwundene Saite zum Schwingen gebracht."
    
    "Du meinst...?", schaute Sabrina sie neugierig an.
    
    Doch Katja antwortete nicht. Stattdessen nahm sie den Kopf ihrer Freundin in beide Hände und küsste sie. Ein paar Augenblicke trocken auf die Lippen, dann forderte ihre Zunge Einlass, der ihr auch ...
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