1. Die Villa in Spanien - Kapitel 03


    Datum: 19.04.2022, Kategorien: Erstes Mal

    ... auf die Wange und dann kurz auf seine Lippen, nur leicht und sanft. Dann dreht sie sich von ihm weg und entsteigt dem Pool. Mit wackelndem Hintern spaziert sie hinauf zur Terrasse und biegt dann nach rechts zu ihren Unterkünften ab. Ohne sich noch einmal umzudrehen, verschwindet sie im Haus. Tom steht wie angewurzelt da und staunt über das, was da gerade geschehen ist.
    
    Noch eine ganze Weile schaut er zum Haus hinüber. Er sieht durch die großen Fenster im Flur, wie Sahra in ihrem Schlafzimmer verschwindet und dann ein wenig später mit einem Handtuch bekleidet zum Bad schwebt und schon ist sie aus seinem Blickfeld verschwunden. Tom schwimmt noch ein, zwei Bahnen, um sich abzukühlen. Voller, wirrer Gedanken steigt er aus dem Pool. Was sollte er jetzt tun? Was erwartet Tante Sahra von ihm? Er begreift schon, dass sie ihn ungeniert angebaggert hatte, so dumm und jung ist er nun auch wieder nicht, dass ihm das nicht aufgefallen wäre. Doch was folgt jetzt daraus? Irgendwie hat er keine Ahnung, oder besser keinerlei Erfahrungen mit solchen Dingen, die ihm nun behilflich sein könnten.
    
    Aus Verlegenheit schnappt er sich ein Handtuch, welche immer auf einem Regal neben der Treppe bereit liegen und geht hinauf zur Terrasse. Dort sieht er sein T-Shirt und das von Sahra liegen und da kommt ihn eine Idee. Sahra bräuchte doch sicher gleich ihr T-Shirt, oder? Es wäre doch nett, wenn er es ihr einfach aus Höflichkeit vorbeibringen würde, so hätte er einen Vorwand und vielleicht ergibt ...
    ... sich ja ein neues Spiel, wie gerade eben im Pool, das wäre ja sicher eine Möglichkeit. Gesagt, getan, er schnappt sich ihr Shirt und schmeißt sich seins über die Schulter und schon ist er auf dem Weg zum Nebengebäude. Mit ein paar großen Schritten ist er an der Tür und hindurch. Aus dem Bad dringen Duschgeräusche an sein Ohr. Schade, sie ist noch nicht fertig. Soll er hier einfach warten? Sein ganzer Plan scheint den Bach runter zu rauschen. Er geht an der Tür vorbei. Sein Blick fällt nun auf Sahras Schlafzimmertür, diese steht einen kleinen Spalt offen. Die muss Sahra vorhin nicht richtig zugemacht haben. Neugierig tritt er heran. Ihn interessiert schon, wie es darin aussieht. Noch nie durfte er bei seinen Eltern oder auch nur bei Sandra das Zimmer betreten, in diesem Urlaub hat sich noch nichts dergleichen ergeben. Bis hierhin hat ihn das auch wenig interessiert, er wäre auch nie auf den Gedanken gekommen. Aber gerade jetzt, in diesem Augenblick scheint die Neugier größer zu sein, als dass er über Konsequenzen nachdenken könnte.
    
    Langsam schiebt er die Tür weiter auf, nur einen Blick hineinwerfen, nur einen Kurzen. Im ersten Augenblick ist er enttäuscht, das Zimmer dahinter sieht genauso aus, wie seins, ein großes Doppelbett, davor eine kleine Lounge und auf der anderen Seite ein großer Kleiderschrank, alles wie bei ihm. Nach und nach schärft sich sein Blick. Über einem Stuhl hängen Klamotten von Peter, unschwer an Hemd und Hose zu erkennen. Daneben auf dem Sessel hängen, ...
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