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Die Villa in Spanien - Kapitel 03
Datum: 19.04.2022, Kategorien: Erstes Mal
... Natürlich hat sie es gespürt, wie Tom sie die ganze Zeit gemustert hatte. Ja, sie hat es förmlich herausgefordert. Die Idee mit dem Bikini ist schon spitzenmäßig gewesen. Als er vorhin herauskam, hat sie so getan, als ob sie schläft. Heimlich hat sie ihn aber beobachtet, wie er sie angestarrt hat. Wenn sie es nicht besser wüsste, hätte man eine Sabberspur aus seinem Mund laufen gesehen. Das ist alles so aufregend und spannend, so intensiv hatte sie sich das nicht vorstellen können. Es macht ihr Spaß ihn so zu verführen, es fühlt sich sexy an, sie fühlt sich sexy an. Die Gewissheit, dass sie der Jugend noch den Kopf verdrehen kann, bringt ihr das gewisse Kribbeln in der Magengrube. Im letzten Augenblick sieht sie seinen muskulösen Körper ins Becken fliegen. Tom schwimmt zwei Bahnen, um sich dann in der Nähe von Sahra über den Beckenrand zu lehnen. Die Nässe lässt seinen Körper erstrahlen. Spitzbübig lächelt er sie an. Mehr im Scherz als ernstgemeint ruft sie ihm zu. Sahra „Hey du, was soll das, du hast mich nass gespritzt." Tom „Das tut mir leid!" Sahra „Ja, das sollte es dir. Mein Herz hätte stehenbleiben können und ich hätte jemanden gebraucht, der mich dann wiederbelebt." Tom „Wie schade, ich hätte dich gern von den Toten zurückgeholt." Sahra „Das glaube ich gern, du hättest mich überall angetatscht und Mund zu Mund Beatmung käme dir sicher auch ganz recht." Ein leichtes Kichern entfleucht ihrer Kehle. Sie ist gut, sehr gut sogar, findet sie. Tom ...
... „Du scherzt, oder?" Sahra „Nicht im Geringsten, ich sehe dir das doch an der Nasenspitze an, was du mit mir vorhast." Er weiß gar nicht, wo dass jetzt hinführen soll. Auf der einen Seite fühlt er sich ertappt und irgendwie schämt er sich dafür, dass man das so sieht. Natürlich auf der anderen Seite steigert es auch sein Ego, sie spielt mit ihm und das gefällt. Noch ist er nicht ganz so zuversichtlich damit, dass sie es dann zuletzt auch ernst meint. Ein wenig Angst hat er schon davor, wenn es dazu kommen sollte. Doch ist der Reiz bei diesem Spiel, das Spiel mit dem Risiko, was ihn heiß macht. Tom „Was habe ich denn vor, wenn du das alles schon weißt." Sahra „Ich weiß nicht?" Sie tut so, als ob sie die Frage nicht recht verstanden hätte und sie plötzlich vergessen hätte, was sie vorhergesagt hat. Tom „Ach komm schon, ich will es wissen. Was habe ich vor?" Sahra „Hmmmm, mal überlegen. Ich glaube ... ich denke, dass du gerade vorhast, an die Bar zu gehen und mir einen Caipirinha zu machen." Ups, damit hat er gerade nicht gerechnet. Alles Mögliche hatte er sich ausmalen können, doch darauf ist er nicht gekommen. Seine Art wäre es jetzt gewesen, einfach zu sagen, sie könne ihn mal und sich das Zeug selber holen. Frauen holen doch den Männern das Bier und nicht umgekehrt. Aber in dieser Situation kommt ihm das, dass erste Mal komisch vor. In gewisser Weise ist auch ein Gentleman in ihm, den Macho schiebt er sonst immer nur vor, um vor den Anderen besser da zu ...