1. Willkommen in Der Realität. Teil 01


    Datum: 08.06.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... verschloss es und kettete es ebenfalls an den Pfosten. Nachdem ich so an dem Träger fixiert war, öffnete Sabine eine Handschelle, zog meine Hände hinter das Holz und ließ sie wieder einrasten.
    
    Es mochten vielleicht fünf Minuten vergangen sein und schon stand ich das erste Mal seit wir uns kannten, in Fesseln vor meiner Frau, in Fesseln, die mich vollkommen hilflos machten.
    
    „Sieht so aus, als würde dir das gefallen", stellte Sabine mit Blick auf meinen steif von mir abstehenden Prügel fest.
    
    Wortlos verließ sie den Raum. Auf dem Bildschirm mühte sich der Sklave noch immer mit den beiden Näpfen herum, während sich die Herrinnen über ihn lustig machten. Trotz meiner Situation konnte ich meinen Blick nicht davon lassen, was meinem Schwanz insofern gut oder momentan auch nicht gut tat. Ich nutzte die Abwesenheit von Sabine, über meine Situation nachzudenken, soweit ich nicht von dem Video und meiner Geilheit abgelenkt wurde.
    
    Wie lange wusste Sabine schon von meinen nächtlichen Videogenüssen? Es musste wohl wenigstens ein paar Tage her sein, denn weder hatten wir bisher SM-Toys im Haus noch die Sachen, die Sabine gerade anhatte. Was hatte sie vor? Was immer es war, sie hatte es sehr gut vorbereitet.
    
    Eine Menge Gedanken setzten mein Kopfkino in Gang. Es war mir nicht fremd, nackt und gefesselt mit steifem Schwanz vor einer Herrin zu stehen. Ich besuchte mehr oder weniger regelmäßig ein SM-Studio in einer etwa einhundert Kilometer entfernten Stadt und hatte dort seit ...
    ... längerer Zeit eine Stammdomina. Plötzlich, vollkommen überraschend aus dem Nichts heraus durch Fesseln hilf- und wehrlos gemacht, vor meiner Frau zu stehen, hatte jedoch eine ganz andere Dimension.
    
    Ich war von mir selbst überrascht, dass ich den Schrecken so schnell überwunden hatte und bei dem Gedanken, was jetzt auf mich zukommen würde, in eine geile Erwartungshaltung schaltete. Das lag wohl eher an meiner Frau. Sie hatte mich gefesselt, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt und sie hatte offenbar keinen Widerspruch von mir erwartet. Ich war geradezu erleichtert, wie sie Frau auf meine nächtlichen Alleingänge reagiert hatte. Keine bösen Worte, kein Unverständnis, sondern eigentlich das, was ich mir schon immer gewünscht, es aber nie angesprochen hatte. War dieses Nichtansprechen eines heimlichen Wunsches eventuell sogar gegenseitig? Warum sonst würde ich jetzt hier stehen?
    
    In meine Gedanken hinein kam meine Frau mit einer Sporttasche in der Hand zurück.
    
    „Wenn ich deinen Schwanz sehe, scheinst du ja nicht unzufrieden zu sein mit deiner Situation. Du hast dir doch schon lange eine Herrin gewünscht, die Dinge mit dir anstellt, die du dir nachts im Video reingezogen hast. Jetzt hast du sie, deine Herrin Sabine. Als Anrede genügt mir Herrin, meinen Namen kannst du weglassen."
    
    Was sollte ich sagen, ein steifer Schwanz lügt nicht!
    
    „Wollen wir das Video zusammen zu Ende anschauen oder wäre dir die Realität lieber?"
    
    Was wollte Sabine hören? Vor einer halben ...
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