-
Das Schloss Kap. 08: Fasching
Datum: 12.07.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,
Es war das lange Faschingswochenende. Ein Freund hatte mich regelrecht dazu bekniet, mit ihm auf eine Faschingsparty zu gehen. Motto: „Chicago 1920" - das klang spannend, und war mit verhältnismässig wenig Aufwand machbar. Die Party fand in Büroräumlichkeiten in der Wiener Innenstadt statt. Der Gastgeber war der Chef einer der größeren Anwaltskanzleien der Stadt, und die Party war der juristische Höhepunkt nach dem Juristenball in der Hofburg. Es kamen immer um die 100 bis 150 Leute. Am Weg zur Party kam ich an einem der bekannten Wiener Stundenhotels vorbei und buchte im Vorbeigehen eine Nacht in einer Suite via booking.com (es handelte sich um die . Nachdem ich für den gleichen Abend buchte, war der Zimmerpreis ein Schnäppchen (billiger als die klassischen drei Stunden), und ich hatte die Alternative, zumindest nicht mehr bis nach Hause fahren zu müssen. Duschen könnte ich im Hotel, und im Büro gab es immer eine Ausweichgarderobe für eventuelle Not- und Unfälle. Kostümiert hatte ich mich im Stile der Al Capone Filme: schwarzer Nadelstreifanzug mit pervers breiten weissen Nadelstreifen, einem weißen Hemd mit Krawatte, Hut, Pornoschnauzer, schwarz-weißen Budapester Schuhen. Ein Schulterhalfter mit Flachmann in Pistolenform, und ein Geigenkoffer mit falscher Maschinenpistole vervollständigten mein Kostüm. Im Geigenkoffer waren ausserdem Handschellen, eine Handgranate und ein paar Seile untergebracht. Ich traf meinen Freund, im Smoking der 20er Jahre, kurz vor dem ...
... Bürogebäude in einer Bar. Er erzählte, dass die Gäste sich zum größten Teil aus der Wiener Juristenszene zusammensetzten, und nur die „Begleitungen" Ausnahmen wären (wie auch ich). Ich war gespannt, was so passieren würde, denn man hatte schon einiges von diesen Parties gehört. Als wir die Partyräumlichkeiten (Büro konnte man das mit dieser Deko nicht mehr nennen) betraten, war ich begeistert. Die Deko war wie aus einem „The untouchables" Film, es gab eine „illegale" Whiskybrennerei, ein Raum war als Bankschalter umgebaut. Bei „Überfallen" bekam man von den „Schalterbeamtinnen" Getränke ausgehändigt. Ich wusste nicht, ob es sich bei diesen scharfen Mädels um Angestellte der Kanzlei handelte, oder um angeheuertes Personal - sie sahen auf jeden Fall aus wie aus einer Modelsedcard. Alle waren dem Outfit nach bekleidet, wobei die Länge der Röcke nicht nicht wesentlich länger war als die Höhe der Absätze. Wir stellten uns an die Bar, und betrachteten das Treiben. Es waren einige bekannte Gesichter dabei. Mein Freund traf eine alte Bekannte und begab sich mit ihr auf die Tanzfläche. So saß ich nun allein bei einem Glas Champagner, und schaute mich um. Auf einmal hielt mir jemand von hinten die Augen zu. Dann spürte ich einen Lufthauch an meinem Hals, und jemand küsste mich hinter mein Ohr. Als ich mich umdrehte, sah ich zwei maskierte Damen. Beide in leichten Charleston-Kleidern (wie Miss Fisher - kurz, mit vielen Fäden), einmal in schwarz, einmal in rot. Beide waren blond ...