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Was Lange Währt Wird Endlich Gut
Datum: 16.02.2023, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,
... ab. "Heißer Fummel, kenne ich noch gar nicht, ist der neu?", erkundigte sich Tabitha. Die Hermaphroditin strich übertrieben affektiert über ihren Seidenbademantel: "Selbstverständlich, für Dich gibt's heute Abend nur das Beste." Die Freundin schüttelte lachend den Kopf. "Du bist crazy. Warten wir doch erstmal was wird. Nicht so hastig." Maria wartete bis die Mitschülerin ihren fokussierten Blick erwiederte. "Ich weiß nicht ob ihr das überhaupt checkt, ich bin immernoch Jungfrau! Ich will endlich meinen ersten Sex. Mir steht - um es mal plump auszudrücken - der Samen bis zum Hals. In mir kribbelt alles. Und vielleicht wirke ich deswegen eben etwas needy, denn ihr habt alle eure Erfahrungen schon gemacht. Aber ok, ich wollte Dich einfach nur mit dem Outfit überraschen ... und es scheint geklappt zu haben. By the way, Süße, Du heizt heute den Raum auch ziemlich auf." "Das will ich doch hoffen. Hm, okay, kann ich vielleicht was zu trinken haben?" "Klar, der Sekt ist schon kalt, ich hole uns zwei Gläser." "Nee noch nicht, ich habe erstmal richtigen Durst, habt ihr vielleicht Orangensaft oder sowas" "Keine Ahnung, ich schau mal." Die hübsche Hausbewohnerin tippelte in die Küche und warf einen Blick in den Kühlschrank. "Nah, gerade Orangensaft haben wir nicht, aber Wasser, Apfelsaft, Tomatensaft, Bier, Sekt oder Wein." "Apfelsaft ist auch ok, ein bisschen verdünnt." Da Maria nicht alleine mit dem Alkohol anfangen wollte, goss sie sich dasselbe ein. Ihr ...
... Besuch hatte sich bereits in Wohnzimmer begeben und tippte auf dem Handy. Als sie ihre Freundin nahen sah, steckt sie es weg und nahm das Glas entgegen. "Oh, danke." Maria nahm neben ihr auf der Couch platz und hob ihres hoch: "Na dann auf uns beide und einen schönen Abend." Tabby ließ die Gläser klingen und erwiderte bestimmt: "Prost!" Nachdem Maria eine kleinen Schluck genommen hatte, stand sie noch einmal kurz auf und zündete die Duftkerzen an. Während sie sich wieder hinsetzte, schenkte ihre schwarzhaarige Freundin ihr nur gehobene Augenbrauen. Fast als würde sie eine Erklärung erwarten, doch Maria gab ihr keine, sondern bedachte sie nur mit einem vagen Lächeln. "Lass uns erstmal quatschen. Hast Du schon für Physik gelernt?" Mit einem schulischen Thema beginnend, quasselten die beiden erst einmal über allen möglichen Alltagskram, aber auch darüber wie es in nächster Zukunft aussehen würde, oder zumindest die Schilderung darüber wie sie vermutlich ausah. Immerhin würde sie nach Bielefeld ziehen, falls sie ihren Studienplatz erhielt. Und auch Tabitha würde nicht in Windenheim verweilen. Deshalb hatten sie nach dem Abschluss nur noch einige Wochen bevor Jede ihre eigenen Wege ging. Klar, sie würden Kontakt halten, aber es war eben logischweise etwas völlig anderes, wenn man in zwei verschiedenen Städten wohnte. Tabitha studierte - ganz zur Zufriedenheit ihrer Eltern - Wirtschaftsrecht und orientierte sich in Richtung Berlin. Doch dieses Thema erschöpfte sich ...