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Was Lange Währt Wird Endlich Gut
Datum: 16.02.2023, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,
... Familie hatten Schwänze. Ihre Mutter, ihre Schwester und auch sie, waren mit sämtlichen Geschlechtsteilen beider Geschlechter ausgestattet, Penis, Hoden und Scheide. Sie waren Hermaphroditen oder Intersexuelle, was wohl die professionellsten Bezeichnungen waren. Weniger objektive und neutrale Begriffe waren Wörter wie Schwanzmädchen, Zwitter oder Futanari. Deswegen gab es keine Party in ihrem Haus, das Familiengeheimnis musste geschützt werden. Und deshalb hatte sie auch eine Befreiung vom Sport erhalten. Der Familienarzt, sowie die Ärzte und Schwestern, die bei der Entbindung der beiden Mädchen zugegen gewesen waren, wussten als Einzige über sie Bescheid. Doch sie alle band glücklicherweise die Schweigepflicht. Zudem war er verstörend dass ihre Familie wohl einen Einzelfall darstellte, wobei sie dazu keine gesicherten Informationen hatte. Hermaphroditen mit mehr als einem oder auch keinem erkennbaren, definierbarem Geschlecht gab es durchaus innerhalb einer gewissen kleinen Wahrscheinlichkeit, bzw. Häufung zu jeder Zeit überall auf der Welt. Es handelte sich um eine genetische Störung, Mutation oder Abweichung, oder wie man es auch nennen wollte. Allerdings hatte sie keine Ahnung ob es jemals in einer Familie zu drei, bzw. 2 - Johanna und sie - solcher Mutationen gekommen war. Eine Intersexuelle die zwei intersexuelle Kinder gebar? Zurzeit behandelten sie quadratische Gleichungen, mit Wahrscheinlichkeitsrechnung kannte sie sich nicht aus. Zudem hatten sie sich ...
... stets als ein Mädchen gefühlt, nur das baumelnde Ding da unten war eben nicht der Norm entsprechend. Mom und Johanna empfanden soweit sie wusste genauso. Überdies hinaus waren die beiden mit bemerkenswert großen Schwänzen und dicken Eiern ausgestattet. In der Hinsicht entsprachen sie den etwas übertriebenen Darstellungen die man machmal zu sehen bekam. Nur sie selbst war eher normal. Ihr Glied maß im erigierten Zustand gerade einmal 13 cm, also war eher die größe eines durchschnittlichen Penis. Doch letztlich fiel sie am Ende in die gleiche Kategorie wie alle anderen Intersexuellen oder nicht der Norm entsprechenden Menschen. Zwar hatten sich die Zeiten schon sehr verbessert, und zumindest Homosexuelle hatten viel erreicht was Akzeptanz anging, vor allem auch was die jüngere Generationen betraf, doch sie waren noch einmal eine andere Kategorie. Irgendwann würde sie sich jemandem anvertrauen müssen, das hatte ihre Mutter schließlich auch geschafft und einen Mann gefunden, der sie völlig akzeptierte. Doch wer das sein würde und wann ... Sie war sich bei keiner ihrer Freundinnen wirklich sicher. Andererseits, wo gab es schon absolute Sicherheit, außer vielleicht beim Tod? Eventuell war es irgendwann mal möglich über dieses Thema zu diskutieren ohne es bewusst absichtlich einzubringen. Eher ein unverfängliches Aufgreifen eines anderen Gesprächs oder sowas in der Richtung. Dann hätte sie die Möglichkeit ihrem Freundinnenkreis auf den Zahn zu fühlen. Doch vorerst ergab sich die ...