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Miranda 03 - Martina
Datum: 26.03.2023, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,
... behauptete, das könne sie sich nicht vorstellen. Dann hätten die beiden anderen lakonisch gesagt: 'Probier's halt aus!'. Zudem müsse es viel Sex, intensiver Sex, wilder Sex, turbulenter Sex sein, nicht etwa nur Blümchensex, und das könne nicht jeder Mann aushalten, mit irgendeinem Bubi gehe das nicht. Mehr weiss ich nicht.» «Hast Du wenigstens die 'Arbeitshypothese' verstanden?» -- «So genau nicht, aber ich habe die Behauptung aufgeschnappt 'Wenn das stimmt, könnte sich so einiges ändern', aber frag mich nicht was. Frag Martina. Ein Bruchstück, das ich aufgeschnappt habe, deutet in die folgende Richtung: Es geht darum, wie der eine Sexpartner merkt, was der andere gern möchte. Bei der Arbeitshypothese scheint zudem Telepathie eine Rolle zu spielen.» Ich war ein bisschen verwirrt, und Nevitan sah mir das ganz klar an. Er meinte: «Das wird sich hoffentlich alles klären, aber im Moment ist nur eines wichtig: Wenn ich Martina jetzt dazu bitte, musst Du Dich darauf gefasst machen, dass sie Dich anbaggert oder gleich vernascht. Die beiden anderen Frauen scheinen sie aufgezogen zu haben wie eine von diesen altmodischen Federn in rein mechanischen Spielzeugen, die früher Mode waren. Und glaube mir, Martina ist eine Power-Frau. Wenn sie etwas wirklich will, bekommt sie es immer. Umgekehrt kann man dann aber auch sicher sein, dass sie es wirklich will, darum ist sie ja so sexy. Versuche gar nicht, ihr widerstehen zu wollen oder so etwas, wenn Sie Dich will, geniess es einfach. ...
... Sex mit ihr ist tatsächlich super! Du hörst vielleicht, ich bin Fan von Martina.» -- «Ok. Nehmen wir mal an, sie will mich gleich hier und jetzt vernaschen. Ich könnte damit leben. Und Du, was sagst Du dazu?» -- «Wegen Eifersucht und so? Blödsinn. Martina hat so viel Temperament, das kannst Du auf hundert Männer verteilen, da bleibt immer noch genug für uns beide übrig. Im Übrigen, wenn es Martina gut geht, geht es auch mir gut. Ich mag ihr alles gönnen. Das verstehen wir unter Liebe, dass man sich gönnen mag.» *** Zu Besuch bei Paul -- Bericht von Martina Ich hatte den Anruf erwartet und war sofort bereit. Endlich kam Bewegung in die Sache. Ich war jetzt schon so aufgeregt, dass ich es mir am liebsten hier und jetzt selbst gemacht hätte, aber ich nahm mich zusammen. Als ich bei Paul ankam, standen die beiden Männer schon unter der Türe. Zuerst begrüsste mich mein Mann in der bei uns üblichen Weise, also hedonistisch. Da wir beide Kleider anhatten, blieb es allerdings bei etwas Streicheln zwischen den Beinen. Leicht aufregend, aber nur leicht. Dann stand ich vor Paul und wusste nicht so sicher, was nun angebracht war. Nach kurzem Zögern beschloss ich dann, Paul gleich zu behandeln. Schliesslich wollte ich ja etwas von ihm und vermutlich wusste er das längst. Wie ich Nevitan kannte, war Paul bestens informiert. Spannend. Ich bin schon deswegen ziemlich aufgeregt, man könnte ruhig sagen, scharf auf Paul. Das hatte natürlich damit zu tun, was Athene und Brix erzählt ...