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Der Tripp nach Hamburg
Datum: 03.06.2023, Kategorien: Berühmtheiten,
... ein erster Klasse Ticket geleistet und wir haben ein Abteil für uns allein. "Hast Du gesehen, wer im nächsten Abteil sitzt, na, wenn der mal nicht noch Stunk macht," flüstert Uwe." "Oh Mann, wieso sitzt der denn noch nicht im Knast," flüstert Uli und ich kann dem nur zustimmen und nehme das Telefon und rufe Michi an und frag bei ihm nach. Nun der Herr hat anscheinend ein paar hohe Freunde, aber die Polizei ist schon dran, höre ich von Michi. In dem Moment höre ich ein gequältes Stöhnen, was von "na los Sklavensau besorg was zu trinken" begleitet wird. Am Abteil läuft eine arabische Frau vorbei, mit dick unterlaufenden Augen. Unter ihren langärmeligen Kleidern blitzen blaue Flecken hervor und ihr Gesicht weist auch Spuren von Schlägen auf. Ihr trotz allem schönes Gesicht kaum vom Kopftuch bedeckt, mit braunem Haar zeigt, welche Schönheit sie ist. Allein dass Ihr Gesicht so frei zu sehen ist, gibt zu bedenken. Als ich kurz ihre Augen sehen konnte, waren die wie Tod. Mir fällt mal wieder ein, wie zweischneidig das Spiel im BDSM ist und wie viele Dummdoms es doch im Bereich Sadomaso gibt. Ja auch ich liebe den LUSTschmerz und bin kein Kind von Traurigkeit, aber am Ende des Tages müssen wir alle in den Spiegel schauen und sagen können, hey das war ein Trip, wann starten wir den nächsten. Diese Frau denkt so bestimmt nicht und ich hoffe, Michi hat recht und der Möchtegerndom ist bald hinter schwedischen Gardinen. Wir schließen die Vorhänge und holen alle drei ...
... noch etwas Schlaf nach, der nächste Tag wird bestimmt lang. Hamburg sehen und... Pünktlich um 08:57 treffen wir in Hamburg ein, hey kein Märchen, die Bahn kann auch pünktlich, lächel! Kaum dass wir den Zug verlassen, sehen wir auch schon Hugo da stehen, der mit seinen großen Pranken uns alle drei umfasst, nun ja beschrieben hab ich ihn noch gar nicht, holen wir das mal nach. 1,95 groß, mit breiten Schultern könnte er Arni in seinen besten Zeiten Konkurrenz machen. Wie wir noch da stehen, sehe ich wieder die toten Augen von der jungen Frau, die an uns mit dem ach so tollen Schauspieler vorbeihuscht. Wieder kann der Grobian es nicht lassen, seine Begleiterin zu beleidigen und nach ihr zu treten. Doch als er an uns vorbeigeht, muss ich wohl ganz aus Versehen mein Bein nach hinten gestreckt haben und so fällt der arme Kerl doch glatt der Länge nach auf die Schnauze. "Oh das tut mir aber Leid Herr wie war noch Ihr Name, kann ich Ihnen aufhelfen," trete ich an ihn ran. Doch er schlägt meine Hand weg und schreit nur, wissen Sie, wer ich bin, das wird Ihnen noch leidtun, sie nichts." Ich trete auf ihn zu und flüstere, "das letzte Mal war ich noch freundlich, doch sollten sich unsere Wege erneut kreuzen, verspreche ich, dass die Bilder der Kamera direkt ans Fernsehen gehen." Anscheinend scheint er mich jetzt zu erkennen und rafft sich schnell auf, greift nach seiner Begleiterin und verschwindet im Eiltempo vom Bahnhof. "Kaum da schon in Aktion", flüstert Hugo, "na da ...