1. Engel in Leder


    Datum: 29.06.2023, Kategorien: Romantisch

    ... Wein. Sie strahlt, als sie mich sieht und zieht eine Schnute als sie Sabine erkennt. Mit Tina kann sie nichts anfangen.
    
    "Entschuldigung, ich hatte schon Hoffnung geschöpft, aber jetzt bist du mit zwei Frauen da."
    
    Ich stelle Tina auch als meine Freundin vor. Vanessa ringt nach Luft.
    
    "Ich weiß ja, dass du ein besonderer Mann bist, aber zwei Freundinnen gleichzeitig, die sich kennen und dann noch mit beiden gleichzeitig ausgehen. Du musst wahnsinnig sein."
    
    "Mir geht es blendend. Meine beiden Frauen lieben sich auch. Was soll daran schlimm sein?"
    
    "Na die Eifersucht."
    
    "Es gibt keine Eifersucht. Sie teilen sich mich und meine Liebe und das funktioniert sehr gut. Eine Frau alleine würde ich sicherlich kaputt spielen."
    
    "Du bist verrückt."
    
    Sie geht und Tina schaut fragend.
    
    "Was ist mit Vanessa? Hasst sie dich?"
    
    "Ich glaube nicht, aber sie war schon als 18 jährige in mich verliebt und als ich hier Sabine als meine Verlobte vorgestellt habe sind ihre Träume zerbrochen. Und jetzt auch noch du, da geht ihr Liebesleben den Bach runter. Sie hat verstanden, dass sie mich nie kriegen wird."
    
    "Arme Frau. Das ist hart für jede liebende Frau."
    
    "Ich kann aber nicht alle heiraten, die sich in mich verliebt haben."
    
    Cheffe bringt den ersten Gang.
    
    "Lasst es euch schmecken. Vanessa sitzt in der Küche und heult. Ihr großer Traum ist jetzt endgültig geplatzt. Sie will dich nicht mehr bedienen. Bitte entschuldigt."
    
    Wir essen uns durch 4 Gänge und jeder ist ...
    ... anders, aber jeder schmeckt genial. Tina hat aber Bedenken.
    
    "Hier dürfen wir nicht oft hingehen, sonst passt mir nichts mehr. Oh Gott, kocht er gut. Dafür verzeihe ich ihm sogar das Benehmen seiner Vanessa."
    
    "Er ist auch sehr gut. Wären wir früher hier gewesen, hätten wir keinen Tisch bekommen."
    
    Ich sehe Vanessa hinter der Küchentür, wie sie uns beobachtet. Ich setze ein Zeichen und umarme erst Sabine und küsse sie. Dabei rutscht meine Hand unter den Rock und sie schmiegt sich an mich. Auch bei Tina verfahre ich so. Meine Damen legen ihren Kopf an meine Schultern und ich küsse sie abwechselnd. Aus der Küche höre ich einen Aufschrei, gefolgt von lautem Weinen und Schluchzen.
    
    "Jens, du bist grausam zu ihr."
    
    "Ja, das mag grausam sein, aber sie muss es verstehen, ich liebe euch und nicht sie."
    
    Wir sind mittlerweile die letzten Gäste. Cheffe kommt an unseren Tisch.
    
    "Hat es euch geschmeckt?"
    
    "Du hast dich wieder selbst übertroffen. Sehr gut. Können wir noch einen Kaffee bekommen?"
    
    "Ja, immer doch."
    
    Er verschwindet. Und wenig später erscheint Vanessa mit dem Tablett mit Kaffee. Sie ist noch verheult und nackt.
    
    "Bin ich so unattraktiv für dich? Ich bin eine echte Frau mittlerweile, nicht mehr das kleine Mädchen von früher, das du kennengelernt hast vor Jahren. Ich übertreibe, ja, aber ich will das du mich siehst, wie ich bin."
    
    Sie verteilt den Kaffee. Und ich halte sie am Handgelenk fest.
    
    "Vanessa, bitte höre zu. Ich weiß, dass du eine attraktive ...
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