1. Engel in Leder


    Datum: 29.06.2023, Kategorien: Romantisch

    ... Marktplatz und räume, was geht. Daheim haben meine beiden Hübschen Kaffee gekocht und wir werden munter. Sie haben ein chices Winteroutfit angezogen. Heute geht es nur mit Moonboots und Hosen, da wir ja raus fahren zur Poststation. Die Straße dahin ist nicht geräumt und daher kommen wir nur mit dem Unimog dahin. Schild auf 20cm und los geht es. Als wir ankommen, sind wir die einzigen Gäste. Die restlichen Gäste kommen nicht durch. Sabine und Tina steigen aus und ich fahre nochmals mit 15cm und mache auch Ausweichstellen. Der Neuschnee deckt aber sofort alles wieder zu. Vom Sentis hören wir ein dumpfes Grollen, es gehen Lawinen ab. Für Lawinen braucht man Radlader mit Ketten, aber jetzt hilft nur ein Hubschrauber, aber der kann bei dem Schneetreiben in den Bergen nicht fliegen. Cheffe telefoniert noch herum, das die Gäste kommen können, aber es will niemand mehr. So machen wir ein kleines Festessen mit der Familie. Wir haben unseren Spaß und sogar Vanessa hat gute Laune und ist uns nicht mehr böse. Der große Bruder ihrer besten Freundin hat schon Interesse an ihr bekundet und sie wartet sehnsüchtig darauf, dass der Schnee nachlässt und sie endlich mit dem Golf wieder herauskommt. Sie findet unser Auto sehr interessant und praktisch. Wir speisen zusammen. So ist das Menü bei Papa wenigstens kein totaler Ausfall. Es schmeckt hervorragend, wie immer und wir sitzen noch lange beim Kaffee. Die Damen bekommen einen Kaffee-Pomme, in der Westschweiz sehr beliebt, eine große Tasse ...
    ... Kaffee, einen doppelten Apfelbrand und eine große Schale mit Würfelzucker. Man taucht einen Zuckerwürfel in den Schnaps bis er sich vollsaugt, legt ihn auf die Zunge und trinkt einen Schluck Kaffee nach. Die Damen erreichen sehr schnell eine kräftige Schräglage.
    
    "Ist das lecker, aber ich merke es schon im Kopf. Bekomme ich bitte noch einen?"
    
    Die Damen nehmen noch eine Runde. Wir Herren halten uns am Wein fest. Es ist lustig und wir reden über alles mögliche. Zu deutlich fortgeschrittener Stunde fahren wir wieder heim und räumen dabei nochmal die Straße. Wir fahren noch unsere Runde, 2 Dörfer rauf und runter bis zum Marktplatz. Leider schneit es noch immer, aber die Flocken werden kleiner und es wird kälter. Wir steigen aus und lassen den Unimog auf dem Marktplatz stehen. Wir laufen etwas herum und reden mit den wenigen Leuten, die auf der Straße sind. Die Meisten erkennen mich wieder und ich stelle ihnen Sabine und Tina vor. Sie freuen sich über die Neubürgerinnen und sind freundlich und neugierig. Viele Fenster sind erleuchtet, aber es sind nur wenig Weihnachtsbäume sichtbar. Der Schnee hat doch viele überrascht.
    
    "Der Ort ist niedlich und die Leute sind sehr nett. Keiner wundert sich über uns Drei. Gefällt mir sehr."
    
    "Dann warte mal bis Silvester. Dann lernst du sie alle kennen hier auf dem Marktplatz und wunder dich nicht, wie viele Küsse du bekommen wirst."
    
    "Müssen wir dann auf dich aufpassen?"
    
    "So schlimm wird es nicht werden. Die Damen hier sind lieb, aber ...
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