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Engel in Leder
Datum: 29.06.2023, Kategorien: Romantisch
... pro Person aus für ihren Dauereinsatz und den Verzicht auf die freien Tage zwischen den Jahren. Es kann nur eine symbolische Anerkennung sein, aber ohne sie, wären die Straßen noch immer sehr schmal und wir würden jetzt noch tief im Schnee stehen. Ich übergebe die 20.000 Franken jetzt an den Kommandanten der Truppe, mit der Bitte sie zu verteilen. Jetzt kommt die ersehnte Ansage. Das Raclette und der Punsch für alle ist bereit." Beifall von allen, der Kommandant bekommt das Bündel Banknoten und gibt es gleich an die Mannschaft weiter. Sie sind sehr zufrieden und bedanken sich noch persönlich bei mir. Ich fühle mich gut und dem Ort die Feier zu sponsern, ist eine Kleinigkeit. Wir stellen uns auch am Raclette an und Sabine greift zum Punsch. Ich warne sie noch, dass das Zeug hochwirksam ist und sie morgen einen furchtbaren Kater haben wird. Da ich das schon mal durchlebt habe, halte ich mich an die alkoholfreie Ausgabe. Sabine wird von den Damen des Ortes abgeschleppt, die unbedingt wissen wollen, wie sie an mich geraten ist, weil einige im Ort auch ein Auge auf mich geworfen hatten. Sie muss sogar ihren Ausweis vorzeigen, damit man ihr glaubt, dass sie Schweizerin ist, weil sie kein Schwyzerdütsch spricht. Ich unterhalte mich auch mit einigen, als mir plötzlich die Frau unseres Ortscasanovas am Hals hängt und mich sehr intensiv küsst. "Wenn mein Mann mit deiner Freundin rummacht, will ich auch was spüren." Sie greift an meine Hose und streicht über die Delle. "Oh, ...
... das wäre jetzt auch was für mich." "Ich bedaure, aber Sabine und Tina haben exklusiv Rechte." Ich nehme sie an der Hand und bringe sie zu ihrem Mann. Sabine schaut mich hilfesuchend an. "Wenn ihr beide es so nötig habt, dann solltet IHR es jetzt gemeinsam machen. Komm Sabine, sie haben was dringendes vor." Wir lassen die beiden einfach stehen und gehen. "Der Kerl ist ja furchtbar. Das Küssen war ja noch ganz nett, aber als er mit der Hand unter meinen Anorak und in meine Hose wollte, war das mehr als genug." "Das war unser Ortscasanova. Ich glaube, er hatte schon alle Frauen im Ort und er kann es nicht lassen, obwohl er seit diesem Jahr eine sehr nette Frau hat und eine kleine Tochter. Die Kleine war wohl ein Betriebsunfall letzten Silvester." "Den Kerl will ich bestimmt nicht und der Rest ist freundlich und benimmt sich. Gut dass du kein Aufhebens darum gemacht hast." Wir bleiben beieinander und essen und trinken und reden mit den Leuten. Es ist sehr angenehm. Es tauchen Fragen auf, wann wir heiraten werden und ob Kinder geplant sind. Ob wir jetzt öfter hier sein werden und so weiter. Um halb 12 reißen wir uns los und fahren heim zu Tina. Sie liegt im Bett und hat nichts gegessen. Sie will nicht aufstehen. Wir machen ihr das Chili warm, damit sie wenigstens etwas isst. Für Mitternacht habe ich einen Champagner geöffnet und die Gläser gefüllt. Wir stoßen an auf das neue Jahr. Wir wünschen uns viel Glück und Gesundheit für das neue Jahr und umarmen und ...