1. Kometenhaft 31


    Datum: 26.07.2023, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... Tasse Richard in die Hand und kam auf Vanessa zu: "Vanni, lass das doch. Wofür schämst du dich?", sie griff nach Vanessas Händen und zog sie vorsichtig von ihrem Körper und seitlich davon weg. "Du bist so wunderschön, da gibt es wirklich nichts zu verstecken!", Manuela zog sie an sich heran und legte ihre Arme um sie. "MA ... maaa ...", versuchte Vanessa zu protestieren, doch als der Körperkontakt zwischen ihnen hergestellt war, war sie wie paralysiert. Sie schloss die Augen, legte ihren Kopf auf die Schulter ihrer Mutter und erwiederte zärtlich die Umarmung.
    
    Mareike, Richard und ich sahen die Beiden nur verwundert an. Sie schienen plötzlich in einer anderen Welt zu sein. Die Liebe zwischen ihnen war wirklich spürbar. Sie kuschelten sich dicht aneinander und gaben ein genussvolles Summen von sich.
    
    Um es deutlich zu machen: das war nichts sexuelles, auf mich wirkte das eher wie Bonding. Also wenn nach der Geburt das Baby noch nackt auf die Brust der Mutter gelegt wird. Aber dass das so bei Erwachsenen funktioniert?
    
    Da standen die Beiden: Mutter und Tochter nackt und eng umschlungen. Mit geschlossenen Augen die Körperwärme der Anderen genießend.
    
    Wir restlichen Drei standen nur wie angewurzelt da und verstanden gar nichts. Keine Ahnung, wie lange es dauerte, ich glaube wir alle hatten das Gefühl für Zeit verloren. Ganz langsam lösten sich die beiden endlich wieder voneinander, hielten sich aber weiter an den Händen und als sich ihre Augen wieder öffneten, trafen ...
    ... sich sofort ihre Blicke. Vanessa fand als erste ihre Stimme wieder: "Was ... was war das?" - "Keine Ahnung, aber es war schön.", flüsterte Manuela. Wenn nicht mal die Beiden wussten, was gerade passiert war, wer dann?
    
    Die Zwei bewegten sich danach erstmal wie in Zeitlupe. Vanessa nahm Mareike die Kaffeetasse ab, nippte daran und sah gedankenverloren in den Raum. Manuela wirkte ebenfalls wie benommen, kuschelte sich aber gleich an Richard, der zärtlich die Arme um sie legte. Mareike und ich kümmerten uns in der Zwischenzeit um Vanessa und klemmten sie zwischen uns ein. "Alles in Ordnung, Schatz?", erkundigte ich mich. Vanessa wirkte verträumt: "Bestens. Es war nur so wahnsinnig intensiv. Es fühlt sich an, als hätten wir irgendwas ausgetauscht.".
    
    Noch mehrere Minuten standen wir so in der Küche, bis Mutter und Tochter wieder vollständig zu sich gekommen waren. Dass Vanessa noch immer nichts anhatte, störte sie nicht mehr, ebensowenig, dass ihre Mutter sich nackt vor ihrem Freund und ihrer Freundin zeigte.
    
    Für Frühstück war es danach zu spät, trotzdem setzten wir uns, jeder mit einer frischen Tasse Kaffee, noch an den Esstisch. "OK, jetzt ist es wohl raus.", leitete Richard ein, "Tja, seit dem Kometen ist deine Mutter recht freizügig geworden. Zuerst ließ sie nur die Unterwäsche weg, angeblich weil sie nicht mehr passte, kurz darauf zog sie sich gar nicht mehr an. Ist euch das Gleiche passiert?"
    
    Vanessa übernahm das: "Ähnlich, Papa. Mareike läuft eigentlich nur noch ...
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