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Die Muscheltaucher (Teil 01)
Datum: 08.08.2023, Kategorien: Fetisch
... langsam wieder ein. Ein Donnerwetter gab es nicht und im Gegenteil, sein Geheimnis war nun kein Geheimnis mehr. Durch diesen kleinen Unfall kannte Elke seine Vorliebe für Feinstrumpfhosen: „Elke, tut mir leid, dass ich dich damit gleich am ersten Tag überrascht habe. Ich werde aber ganz bestimmt nichts Böses im Schilde führen." „Nichts Böses?" reagierte Elke beinahe schon amüsiert: „Da bin ich mir sicher. Ich kenne meinen Bastian. Du hast dich noch nie außer Rand und Band gezeigt". Sie griff an ihre Kaffeetasse: „Stehst du echt auf Strumpfhosen? Diese unattraktiven Dinger? Wenn ich sie nicht zum Tauchen tragen würde, hätte ich keine in der Schublade. Wie bist du denn darauf gekommen?" Bastian holte tief Luft: „Keine Ahnung, irgendwann gefiel es mir, wenn sich die Mädels in der Klasse mal Strumpfhosen angezogen hatten. Die Beine sind dann scheinbar nackt, aber dennoch bedeckt. Das hat meine Fantasien bewegt". Elke nickte verständnisvoll: „Ziehst du dir denn Strumpfhosen an und denkst dir dabei Geschichten aus?" Bastian war über die direkte Frage im ersten Augenblick unangenehm überrascht, fasste sich aber schnell. Elke hatte eine sehr offene Art. Sie gab keine Anzeichen von Ablehnung oder Entrüstung von sich: „Ja, mache ich auch. Ich mag das Gefühl von Nylon an meinen Beinen. Aber im Stillen. Das muss niemand wissen. Du bist die Erste, die das weiß". Elke schmunzelte: „Versprochen, bleibt unser Geheimnis. Du weißt ich bin kein Kind von Traurigkeit. ...
... Wenn du magst, ich habe noch eine Strumpfhose, die mir viel zu groß ist. War ein Fehlkauf. Die kann ich dir geben und die kannst du hier gerne tragen". Bevor Bastian den letzten Satz von seiner Freundin verdaut hatte, setzte sie noch nach: „Trage sie doch morgen beim Tauchen, wenn du dich traust. Es könnte dir gefallen. Auf dem Wasser sind wir allein". Sie beendeten ihr Frühstück und begannen den Tag. Wie üblich schien die Sonne, es wehte ein lauer Wind. Bastian fühlte sich wie im siebenten Himmel. Sie erledigten ihre Aufgaben in der Stadt, setzten die Gerätschaft in Stand. Am Nachmittag gingen sie runter zum Strand und prüften das Hartschalenboot. Ein offenes, aber sehr langes Boot, welches einen Kompressor mittig eingebaut hatte. Der große Außenborder hatte 160 PS, genügend Kraft, um zu den Muschelfeldern zu fahren. Der Motor wurde durch ein Steuerrad und Gashebel bedient. Das Boot war am Steg festgebunden. Elke und Bastian stiegen in das Boot. Elke erklärte Bastian die Funktionen des Kompressors und des Steuers. Der Kompressor lieferte Elke die Luft zum Atmen Unterwasser. Sie trug kein Tauchgerät auf dem Rücken, sondern einen Atemregler mit einem langen Atemschlauch, der an dem Kompressor angeschlossen ist. Da die Muschelstöcke nur bis zu einer Tiefe von knapp sechs Metern reichten, war dieses Verfahren recht effizient. Dennoch hatte sie zwei 12l Tauchgeräte unter der Sitzbank deponiert, damit sie auch ohne Kompressor tauchen gehen konnte. Bastian konnte es nicht ...