1. Kopfkino - Latein ist Sexy


    Datum: 29.08.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... entführen. Lauschen sie einfach meiner Stimme."
    
    Seine Lippen waren dicht an ihrem Ohr.
    
    Es kam nur ein leises Seufzen von ihr.
    
    "Spüren Sie meine Hände auf ihren Armen, meine Lippen auf ihren Haaren?"
    
    Er nahm ihre Irritation wahr, denn er bewegte sich nicht, berührte sie nicht. Dann spürte er, wie sie sich entspannte. Er meinte ein leises Kichern zu hören.
    
    "Ich spüre deine Hände, mach weiter."
    
    "Pssst, nicht sprechen. Nur zuhören."
    
    "Mmmmhhhhh."
    
    "Ich stehe immer noch hinter dir und atme deinen Duft ein. Jetzt streiche ich die Haare hinter deinem Ohr beiseite. Du spürst meine Zunge hinter dem Ohr. Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich an deiner Ohrmuschel knabbere oder mit der Zunge über die Haut hinter deinem Ohr lecke. Ich glaube, du magst meine Zunge lieber spüren als meine Zähne. Findest du nicht auch, daß es fast so intim ist, wie mit der Zunge ins Allerheiligste vorzudringen?"
    
    Sie schnappte nach Luft.
    
    "Jetzt gehts dir an den Kragen. Oder besser an den Hals. Und wer weiß am Besten mit dem Hals beim Liebesspiel umzugehen? Der Löwe. Ich werde dich beißen. Nicht wie Panthera leo. Eher wie Felis catus, für das Kribbeln auf der Haut."
    
    Er hörte ein Geräusch, das einem Schnurren gleichkam und bemerkte, daß sich Frau Riems' Haare an den Armen aufgestellt hatten.
    
    "Jetzt spürst du meine Hände an deinen Händen. Meine Finger an deinen. Langsam werde ich jetzt meine Finger zu deinen Schultern wandern lassen. Über die Unterarme..... schhhhht, nichts ...
    ... sagen...... weiter über die Oberarme...... ich spüre deinen Bizeps, deinen Trizeps......... spüre die Kraft und die Energie...... ich fühle den Deltamuskel..... wunderschön... meine Hände tasten weiter...... spürst du sie an deinem Trapezius?"
    
    Frau Riems' Schultern zuckten nervös, spannten sich an, entspannten sich wieder.
    
    "So ist es gut. Du ahnst nicht, wie Mann es fühlt."
    
    Er lauschte ihrem schweren Atem, spürte ihre Erregung. Zu gern hätte er sie herumgerissen, über die Liege geworfen. Hätte ihr die Kleidung vom Leib gezerrt, sie in die Besinnungslosigkeit gevögelt.
    
    Stattdessen überließ er sie der Vorstellung, wie seine Hände vom Trapezius langsam und zärtlich zum Latissimus glitten, zurück zur Wirbelsäule. Jeden einzelnen Wirbel betastetend. Aufreizend langsam. Bis er schließlich ihr Gesäß erreichte.
    
    "Du hast einen wunderschönen Glutaeus maximus", wisperte er in ihr Ohr.
    
    Sie schien seine Lippen zu spüren auf ihrer Haut, in der Tiefe der Furche zwischen den Backen. Wie seine Zunge diese Furche erkundete, feuchte Spuren hinterlassend. Als er zart ihren Schließmuskel berührte und weiter den Weg, ihren nassen Lippen entgegen, suchte, spürte sie, daß es heiß zwischen ihnen herausströmte. Ihre Beine gaben nach, sie sank zu Boden. Vor den Augen tanzten bunte Wirbel, ihr Kopf war leer, innerlich brannte sie.
    
    Langsam kam sie nach einiger Zeit wieder zu sich. Sie lag mit verdrehten Gliedern vor der Wand. Er stand über ihr, immer noch die Hände flach an der Wand, ...