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Sophies Reifeprüfung 03
Datum: 24.10.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,
... Du Schlampe!", schrie eine aus dem Nichts entsprungene Furie. Schon holte sie zum nächsten Schlag aus, doch dieses Mal reagierte Sophie. Blitzschnell riss sie den rechten Arm zum Schutz nach oben und verkrallte sich mit der linken Hand in der Schulter ihrer etwa gleichgroßen Gegnerin. „Was fällt Dir ...", fauchte Sophie, „...ein?". Ihre Stimme erstickte, als sie erkannte, dass bei dem letzten Manöver ihre rechte Brust aus dem Kleid geflutscht und jetzt für alle sichtbar in der Luft hing. Pfiffe gelten durch das Zelt. „Bitchfight!" rief jemand aus der Menge, die sich im Nu um die Zankenden versammelt hatte. Zu weiterer Action kam es allerdings nicht. Inga und Nicole zerrten die beiden auseinander und führten Sophie von der Tanzfläche. Die blonde Schönheit war rot wie eine Tomate angelaufen und nahe den Tränen. Noch nie hatte jemand sie geohrfeigt, geschweige denn in aller Öffentlichkeit. Und „Schlampe" war sie genannt worden! Sophie zu beleidigen hatte sich noch keiner getraut -- jedenfalls nicht, ohne es nachher bitter zu bereuen. Schniefend rückte sie ihr Kleid zurecht. Der Stachel der Demütigung saß tief. *** Von nun an wurde der Abend zur Tortur. Zurück auf die Tanzfläche wollte Sophie nicht mehr und so war sie an den Tisch gebunden, den Ingas Clique im hinteren Zeltteil besetzte. Wie aber sollte sie so noch jemanden kennenlernen? Als sie zwischendurch zum Bierholen beordert wurde, kreuzte im Gewusel vor dem Ausschank ihr Blick den eines vertraut wirkenden, ...
... attraktiven Mannes. Er ging jedoch in der Menge unter. Ohne Flirterfolg musste sich Sophie mit den vollen Krügen zurück zum Tisch kämpfen. Bier hasste sie übrigens. Während sie die Plörre hinunterwürgte, begann ihr Sitznachbar sie zu bequatschen. Einspritzpumpe! Auspuffrohr aus Edelstahl! Sophie hörte die Worte und verstand doch nichts. Müde musterte sie das ca. zwanzigjährige Milchgesicht, das aufgeregt auf sie einredete -- was für ein Clown. Nun gut, immerhin war er nicht so grobschlächtig wie der Rest der Bauernbande. Er schien auch als einziger an diesem Abend keinen Alkohol zu trinken und war damit zugegebenermaßen weitaus klarer im Kopf als Sophie. Sie schloss die Augen und atmete tief durch. In seinem Auto -- tiefergelegt -- begann ein wildes Fummeln. Das heißt, vor allem sie fummelte, denn er zierte sich, obgleich er unablässig von einer möglichen „Spritz!-tour" schwärmte. Erst als sie seine Hand zwischen ihre Oberschenkel zog, versiegte der Wortschwall, doch sein Rumgepatsche war alles andere als verheißungsvoll. Sophie ging die Geduld aus: ihr war schlecht vom Alkohol und sie wollte nachhause. „Was wünscht Du Dir denn für eine Tour?", fragte sie noch naiv... Sophie hasste sich selbst dafür, als sie seinen Penis in den Mund nahm. Außerdem hielt sein Versprechen, sie währenddessen nicht am Kopf zu halten, keine zehn Sekunden. Zweimal schob sie seine Hand beiseite, doch als er zum dritten Mal begann ihr durch die Haare zu fahren, ließ sie es entnervt geschehen und ...