1. Das Refugium - Complete 000 - 015


    Datum: 22.11.2023, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... ansatzlos die Machete bis zum Griff durch die Brust.
    
    Als Maddies letzte Zuckungen aufhörten, kommandierte Manfred den ErotiBot, die Leiche wegzubringen, und sich dann wieder in seine Kiste zu begeben. Vorher fingerte er noch die Schlüssel für Mariannes Handschellen aus Maddies Hosentasche.
    
    Dann wandte er sich Marianne zu, die immer noch nackt und ausgestreckt an der Wand festgemacht hing und Manfred mit einer Mischung aus Erstaunen, Erleichterung und Angst ansah.
    
    „Was mache ich jetzt mit Dir?", sagte er halb zu sich und halb zu Marianne, und dann ließ er seinem Zorn freien Lauf.
    
    Hinter ihm hielt Lisa den Atem an.
    
    ==============================================
    
    Kapitel 15: Die Befreiung
    
    ==============================================
    
    Manfred nahm die Schlüssel zu Mariannes Handschellen, und band sie los. In ihm wüteten der Schmerz der Wunde und ein weiterer, der sein Herz fest im Griff hatte. „Verräterische Schlange," presste er hasserfüllt heraus, „ich sollte Dich auf der Stelle köpfen und Deine Leiche den Maraudern als Versöhnungsgeschenk anbieten."
    
    „Du hast versprochen, dass Du ihr nichts tust!", rief Lisa von hinten.
    
    „Ritchie hat meine andere Tochter Sandy. Lisas Schwester", versuchte Marianne zu erklären. „Ich hatte keine Wahl. Entweder sie oder Du."
    
    „Du hättst es mir sagen müssen." sagte Manfred mit vor Wut zitternder Stimme zu Marianne. „Das wäre besser gewesen als mich abzustechen."
    
    „Und was hätte das genützt? Außerhalb der Station ...
    ... bist Du ein Niemand. Die Marauder sind mindestens 200 Mann, alles erbarmungslose Kämpfer und bis an die Zähne bewaffnet. Gegen die kommst Du nicht an. Ich hielt es für die bessere Option, mich auf Richies Wort zu verlassen."
    
    „Wie kann man nur so unendlich dämlich sein? Ritchie ist ein Sadist und Mörder. Dass er irgendeine Abmachung einhalten würde, wenn man ihm keine Kanone ins Gesicht hält, für wie wahrscheinlich hältst Du das? Ich dagegen hätte eine Lösung gefunden."
    
    „Er hat meine Tochter", antwortete Marianne, und die Tränen stiegen in ihr auf. „Jetzt ist sie verloren, und Du lebst."
    
    „Entschuldige, wenn ich nicht planmäßig abgekratzt bin." giftete Manfred.
    
    „Was machen wir nun?", meldete sich Lisa zu Wort. „Während ihr euch zankt wie die kleinen Kinder sind sie wahrscheinlich dabei, Sandy umzubringen", und Tränen kullerten auch ihr über die Wangen.
    
    Das brachte Manfred wieder einigermaßen zur Besinnung. Er schluckte seinen Zorn hinunter und übernahm die Initiative. Mit Marianne würde er später abrechnen, jetzt gab es wichtigeres zu tun. Und flennende Weiber, das konnte er überhaupt schlecht ertragen.
    
    „Hört auf mit dem Geheule, das bringt nichts. Kommt mit, jetzt zeige ich euch was es heißt, einen Hausmeister zu verärgern."
    
    „Was hast Du vor?", fragte Marianne,
    
    „Na was wohl, das was wir von Anfang an hätten tun können, wenn ihr mir nur ein wenig mehr vertraut hättet. Wir versohlen Ritchie und seiner Truppe gleich noch einmal den Arsch, und hauen Deine ...
«12...115116117...125»