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What's Love Got to Do with It?
Datum: 01.12.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... Hafenanlagen. Die Reisenden checkten ein und begaben sich zu ihren nebeneinander liegenden Zimmern. „Wir sehen uns in der Halle zum Abendessen, okay?" verabschiedete sich Anna vor der Tür und da von ihren Begleitern kein Widerspruch kam, verschwand sie in ihrem Zimmer. Die Klimaanlage arbeitete perfekt und es war angenehm kühl. Anna hatte keinerlei Drang, sich um ihren Koffer zu kümmern, stellte ihn einfach in den geräumigen Schrank, schlüpfte aus Kleid und Schuhen und ließ sich auf das breite Bett fallen. Sie hatte das schönste der Zimmer erwischt. Es verfügte sogar über eine eigene kleine Terrasse, die von den anderen Räumen aus nicht einsehbar war. Herrliche Ruhe umgab sie und die Kühle des Raums tat ihr sehr gut. Endlich hatte sie Zeit nur für sich allein und diese genoss sie. Auf dem Rücken liegend, Arme und Beine von sich gestreckt blieb sie mit geschlossenen Augen einige Minuten liegen. Die angenehm kühle Luft der Klimaanlage wehte über ihre Haut. Mit den verstreichenden Minuten allerdings wurde sie unruhig. Sie musste etwas tun. Noch war der Rhythmus des „Hamsterrads", wie sie die Geschäftigkeit im Krankenhaus immer wieder beschrieb, nicht von ihr abgefallen. Der Koffer hatte Zeit. Ihr Sohn war mit seinem Freund in guter Gesellschaft. Hatte ihre Freundin nicht von „Kizil Kule", diesem Festungsturm berichtet, in dessen Nähe es wunderschöne, einsame Stellen am Meer geben sollte? Sie musste einen dieser Plätze finden und das augenblicklich. Ihr Ziel lag ...
... ganz in der Nähe und so wanderte Anna langsam durch die Straßen der Stadt, blieb hier und da an kleinen Geschäften stehen und nahm den Geruch des Meeres wahr, wenn sie auf der Uferstraße entlangschlenderte. Mit den aus den kleinen Geschäften strömenden exotischen Düften vermischte er sich zu einem berauschenden Cocktail. Sehr bald hatte sie einen der Punkte gefunden, die sie suchte. Er lag an der Stadtmauer, direkt am Meer, etwas abseits der Straße, die voller Touristen auf dem Weg zum Turm war. Sie suchte sich einen etwas glatteren Felsbrocken aus und setzte sich hin. Die Sonne brannte auf ihrer Haut, die Wellen des Ozeans schlugen unter ihr gegen die Mauer und der sanfte Wind kitzelte an ihren Beinen. Schon nach kurzer Zeit schmeckte sie das Salz auf ihren Lippen. Ja, hier war ihr Platz. Gedankenverloren schaute sie aufs Wasser. Langsam, ganz langsam spürte sie, wie die Anspannung der Arbeit, die Sorge um Thomas und alle anderen Verpflichtungen im Geräusch der Brandung sich zu nebelartigen und gar nicht gefährlichen Gespenstern verwandelten. Zum ersten Mal seit langer Zeit begann sie, sich wohlzufühlen. Ihre Hand strich über den zarten Flaum auf ihren Schienbeinen der das Gefühl des Kitzels verursacht hatte. Fast hätte sie sich als glücklich bezeichnet, aber dazu fehlte etwas... „Poseidon, lass mich an dieser Stelle vielleicht etwas von dem Glück finden, das ich so lange vermisse" flüsterte sie und es schien als ob mehrere Wellen daraufhin mit größerer Kraft gegen ...