1. Frohes neues Jahr!


    Datum: 10.02.2024, Kategorien: Humor,

    ... jede von uns dreien hinterrücks von Männerarmen umschlungen wurde.
    
    Ich wand mich aus der Umarmung heraus, denn schließlich wusste ich was sich gehört und dachte an den heißesten Robbie unter der Sonne.
    
    Der Barkeeper grinste mich an, oder war das ein Lächeln? Er deutete mit dem Finger auf mich. Hatte das Schnuckelchen es sich anders überlegt und wollte nun doch mit mir knutschen?
    
    'Tja, Pech gehabt Junge jetzt will ich nicht mehr.' Ich wollte ihm erklären, dass aus uns beiden nichts wird, weil ich den besten Robbie der Welt habe, aber mir kam ein anderer Gedanke dazwischen, was es gewesen ist, wusste ich bereits schon nicht mehr, als ich mich umdrehte und dem Mann hinter mir in die Arme stolperte. Der hat sich noch nicht einmal dafür entschuldigt, dass er mir ein Beinchen stellte.
    
    Ich meine, man weiß ja wie das geht: Stell der Auserwählten ein Bein, dann stolpert die dir in die Arme und du hast sie da, wo du sie haben willst.
    
    Aber nicht mit mir Junge!
    
    Gerade wollte ich zuschlagen, als ich aus dem Augenwinkel sah, dass Robbie mit drei Kumpels kam, um mich abzuholen. Alle vier waren schwarz gekleidet, trugen Hemd und eine weiße Krawatte ... nun gut, eine Krawatte hatte Robbie damals im Club nicht getragen ... aber das spielte keine große Rolle, oder? Jedenfalls war es Robbie, dunkles Haar, schwarze Kleidung ... das passte!
    
    Ich warf mich gleich freudig in seine Arme, er reagierte sehr schnell und fing mich auf, wie damals ... süß, oder nicht?
    
    Allerdings ...
    ... muss er ganz schön voll gewesen sein, denn er wusste gar nicht mehr, dass er Robbie heißt. Und ein klein wenig verändert hatte er sich auch, aber das denkt man nur, wenn man sich so lange nicht gesehen hat ...
    
    Einer von Robbies Kumpels fuchtelte mit einem Zettel vor meiner Nase herum.
    
    "Du bist?", fragte er.
    
    "Layla", antwortete ich und Robbie lachte. Ich hatte das Gefühl, dass dieser neue Freund von Robbie mich nicht mochte.
    
    "Ich will ins Hotel Robbie", jammerte ich.
    
    "Moment mal, wie heißt du denn mein kleines Zuckerschneckchen, wenn wir das geklärt haben, bringt dich dein Robbie überall hin wo auch immer du hin möchtest", sagte der Typ, der mich nicht mochte.
    
    'Jetzt will der unsympathische Vogel sich aber einschleimen. Ich habe meinen Namen schon genannt, also ... ', dachte ich.
    
    "Schauen wir mal ...", er las mir langsam alle Namen der Liste vor und sah mich bei jedem Namen erwartungsvoll an, ich sah zu Boden ...
    
    'Du magst mich nicht und ich dich auch nicht, also, was willst du von mir?' Bei "Bella" ruckte mein Kopf sofort hoch.
    
    "Also Bella haben wir hier schon mal ... Ich glaube diese Dame hier, sollten wir auch schon in Sicherheit bringen."
    
    Damit war Luisa gemeint, die gerade von den anderen beiden kurz entschlossen, aus den Armen des Typen, der sie nicht hergeben wollte, herausgezogen wurde.
    
    "Und die Braut auf jeden Fall", er deutete auf Anna, die immer noch mit dem Bräutigam beschäftigt war. Allerdings nicht mehr ganz so jugendfrei ... Nein! ...
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