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Der Fernfahrer 06
Datum: 26.06.2024, Kategorien: Romane und Kurzromane,
... die ganze Zeit offengestanden, was ich aber nicht bemerkt hatte. Daraufhin betrat ich das Haus und machte mich laut rufend bemerkbar. Aus der Richtung, in der der große Salon liegt, hörte ich ein dumpfes Stöhnen und glaubte auch, leise zwar und gedämpft, aber doch vernehmbar das Wort Hilfe zu hören. Ich bekam es mit der Angst zu tun, dachte an Einbrecher, die die Hansens vielleicht überfallen und gefesselt hatten und ging langsam und vorsichtig, bereit, jeden Moment wegzulaufen, auf die Tür zu und öffnete sie." "Und, los, erzähl', was war passiert?" schnappte ich, vor Sorge um Gudrun, Harald und die anderen halb krank. "Nichts war passiert. Jedenfalls nichts Schlimmes und eigentlich passierte es immer noch." "Was denn, was denn, laß' dir doch nicht jedes Wort einzeln aus der Nase ziehen." "Ja... ja.. weißt du," begann Anke zu stottern, "wie soll ich es ausdrücken... sie... sie.... also sie trieben es.... alle..... alle..... miteinander." "Trieben es...?" echote ich, langsam ahnend, was Anke widerfahren war, "alle... miteinander..? Was heißt das? Wer...?" "Sie trieben es eben alle miteinander... feierten eine Orgie.... sie... sie... bumsten... nicht nur... und... und auch noch was anderes." "Sie bumsten..... und nicht nur... auch noch was anderes? Was noch?" "Nun... in dem Salon waren drei Pärchen. Herr Hansen und die Frau, die in dem Verlag arbeitet, die Tochter mit dem Freund von der Frau aus dem Verlag und der Sohn mit der kleinen Amerikanerin. ...
... Nur Frau Hansen fehlte. Aber die anderen.... oh Gott, habe ich mich geschämt..." "Geschämt...?. Warum hast du dich geschämt... hattest doch gar keinen Grund. Aber nun mal langsam, eines nach dem anderen," wurde ich neugierig, "erzähl', was du gesehen hast." "Also der Sohn und die Amerikanerin lagen nackt auf dem Teppich vor dem Kamin. Aber... aber nicht so, wie wir, wenn wir uns liebhaben, sondern verkehrt herum... verstehst du? Die Amerikanerin hatte den Penis des jungen Hansen im Mund und sie lutschte daran, wie... wie an einem Lolli. Und er... ich konnte nicht genau sehen, was er tat.... aber er hatte seinen Kopf zwischen ihren Schenkeln und bewegte ihn rauf und runter." "Schäfchen," entfuhr es mir, "er hat sie geleckt." Und dann, bewußt hart und obszön: "Er hat ihr die Fotze geleckt. Aber weiter... erzähl' weiter... was hast du noch gesehen?" "Ach weißt du, das ist gar nicht so einfach zu beschreiben... ich wußte gar nicht, wohin ich zuerst sehen sollte und eigentlich wollte ich ja auch davonrennen. Aber ich konnte nicht... meine Beine versagten mir einfach den Dienst. Na, die beiden auf dem Fußboden stöhnten fürchterlich laut und Herr Hansen -von dem hätte ich das nie erwartet- und die Frau aus dem Verlag, sie hatte nur noch ein durchsichtiges, rotes Höschen und schwarze Strümpfe an, beugten sich zu den beiden hinunter und sahen ihnen nicht nur zu, nein, sie feuerten sie auch noch mit diesen schrecklichen Worten an, die du auch schon gebraucht hast und immer ...