1. Die Ferienanlage


    Datum: 05.10.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... Genitalien. Sie werden nicht die einzigen bleiben. Auf unserem kurzen Weg zum Wasser bekommen wir einige Blicke ab. Paradoxerweise wird es uns mit jedem Blick egaler.
    
    Nahe am Wasser laufen die Angezogenen am FKK-Strand vorbei. Betont unbeteiligt bestaunen sie die Nackten. Auch uns.
    
    Als wir durch diesen Strom an Menschen schneiden, sind uns die Blicke schon fast egal.
    
    Unabhängig davon gibt es noch einen positiven Nebeneffekt: Du vergisst deine Angst vor tiefen Gewässern. Wenigstens temporär.
    
    Jetzt ist es doch wichtiger schnell ins Wasser zu kommen.
    
    Wir springen in die Wellen. Genießen die Abkühlung. Schwimmen etwas weiter heraus, um uns ungestörter wieder nahe zu kommen.
    
    Ich ziehe dich an einem Nippel zu mir. Du hältst dich an meinem Nacken fest und beschleunigst den Prozess. Wir küssen uns, wild. Die Sandbank, auf der wir stehen ist tief, nur unsere Zehenspitzen berühren den Boden und auch nur wenn wir bis zur Nasenspitze im Wasser stehen. Du eigentlich gar nicht. Aber du hast ja mich, um über Wasser zu bleiben. Ich greife dir zwischen die Beine, halte dich so über Wasser. Als hättest du auf Erlaubnis gewartet, greifst du im Gegenzug meinen Penis. Mein Mittelfinger dringt in dich ein. Jedes Mal überrascht es mich wie viel wärmer es in dir ist.
    
    "Wenn wir so weiter machen, kommen wir dreckiger raus als wir reingegangen sind.", grinse ich.
    
    Du runzelst die Stirn. "Ich weiß nicht..."
    
    "Hast recht.", stimme ich zu. "Dreckiger geht nicht."
    
    Wir lachen. ...
    ... Dann küssen wir uns wieder.
    
    Die Sonne braucht keine 5 Minuten, um uns zu trocknen. Dann brauchen wir 15, um uns gegenseitig von Kopf bis Fuß einzucremen. Um diesen Prozess nicht mit Sand zu stören und weil wir keine Decke oder Handtücher mitgebracht haben, stehen wir die ganze Zeit.
    
    In der Welt der Liegenden, sind die Stehenden der Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit. Zusätzlich sind wir jung. Und attraktiv. Und splitterfasernackt. Obwohl das alle hier sind.
    
    Nachdem wir uns gegenseitig in Creme tapeziert haben, warten wir nochmal einige Minuten, um der Creme wenigstens die Chance zu geben einzuziehen.
    
    Wenn man uns nicht kennen würde, könnte man denken wir genossen die Aufmerksamkeit. Taten es vielleicht für die Blicke. Mir schaudert bei dem Gedanken. Genau das möchte ich nicht, dass Leute über mich denken. Obwohl es mich vielleicht tatsächlich ein bisschen anmachte. Ein klitzekleines.
    
    Dich sowieso.
    
    Endlich liegen wir im warmen Sand. Die Sonne bewegt sich langsam über den Himmel. Schließlich sinkt sie ins Meer. Mit ihr geht die Hitze und das Licht, nicht jedoch die Wärme. Die bleibt. Noch immer sind die Leute nackt, noch immer gehen sie baden.
    
    Das Klientel beginnt jedoch sich zu verändern. Immer mehr alte Leute und Familien verschwinden. Sie werden ersetzt durch jüngere Leute, die das Nacktbaden als Abenteuer erleben. Es mangelt jedoch an genug Abenteuerlust, um es an einem normalen Strandabschnitt zu machen.
    
    Einige grillen.
    
    "Ich hab Hunger.", murmelst ...
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