1. Herbst.


    Datum: 03.03.2025, Kategorien: Selbstbefriedigung / Spielzeug

    ... liebkosen, streicheln, verwöhnen mich.
    
    Sie lieben mich.
    
    Die Stille vergeht... Die Zeit ebenso. Die Gefühle, sie vergehen nur zum Teil. Dafür kommen neue hinzu. Sie lassen mich stärker atmen. Lassen mich die Zehen beugen, die Hand auf das Shirt krallen. Und die Augen kurz wieder öffnen.
    
    Es fängt an, ein wenig zu regnen. Kleine Tropfen bleiben am Fenster hängen, rutschen wie in Zeitlupe nach unten.
    
    Ich öffne auch den Mund, mein warmer Atem schlägt sich am Fenster nieder. Mit den Fingern ziehe ich Streifen auf der beschlagenen Stelle am Fenster.
    
    Es wird wärmer in meinem Schoß. Ich freue mich darüber sehr. Kurz räuspere ich mich, lasse meine Stimme wieder erklingen. So als könnte ich Wehmut durch Stöhnen vertreiben. Wer weiß? Einen Versuch ist es allemal wert.
    
    Ein wenig rutsche ich nach vorne... Im Bestreben, meiner Hand mehr Spielraum zu schenken. Aber es reicht noch nicht. Ich hebe meinen Po, die Hände helfen, Hose und Slip zugleich von ihrem gewohnten Ort zu lösen, und sie kurz vor den Knien neu anzusiedeln.
    
    Warm und feucht. Traumhaft. Zeit, die Augen wieder zu schließen.
    
    Leises Stöhnen, leises Schmatzen. Sanfter Griff auf mein Shirt. Und ein Kopfkino, das mich beflügelt, mich anfeuert. Entspringt es doch nicht meiner Fantasie, sondern wird genährt aus der Erinnerung. Der Erinnerung an eine wundervolle, leider viel zu kurze Zeit mit zwei bemerkenswerten, erotischen Frauen.
    
    Eine letzte Umklammerung auf meinem Shirt, dann gleitet auch die zweite Hand ...
    ... hinab.
    
    Und es wird endlich Zeit für mich, die Gefühle zu ordnen. Denn sie werden stärker. Alle. Ich kämpfe gegen einige davon, mit aller Macht. Mit allen Mitteln. Die anderen koste ich voll aus.
    
    Stille? Fehlanzeige.
    
    Wärme. Hitze. Feucht, heiß. Lüstern. Nur für mich. Nur mit mir. Ich möchte es, jetzt! Ich weiß, was ich brauche. Wie ich es brauche. Was gut für mich ist. Und ich tue es. Ich tue mir etwas Gutes. Was sonst sollte ich jetzt tun?
    
    Sonst tut es ja keiner.
    
    Die Regentropfen werden größer. Ich spüre erneut eine unsichtbare Hand, so als würde sie mein Herz greifen und zudrücken. Nein, ich lasse es nicht zu. Da sind noch mehr Gefühle, mehr Empfindungen. Ich weiß es, suche sie, finde sie, genieße sie erneut.
    
    Mit allen Sinnen. Unablässig. Lasse nicht locker, lasse nicht ab von mir. Von dort, wo es so herrlich warm ist. Feucht ist. Wo es mir so unbeschreiblich schöne Freuden bereitet. So sinnliche, leise, aber auch laute, angestrengte Töne entlockt.
    
    Ich weiß, dass ich mich noch steigern kann. Für noch mehr Wärme, die mich erfüllt, noch mehr Hitze. Um die Schatten zu vertreiben.
    
    Um endlich auszubrechen aus dieser Umklammerung! Die mich beherrscht, mich niederdrückt... Sie soll endlich aufhören!
    
    Hör endlich auf!
    
    Ich schreie... Vor Lust, vor Erregung. Vor Verzweiflung. Ich will endlich ans Ziel. Hinauf auf den Berg, auf den Gipfel. Ganz nach oben! Raus aus diesem tiefen Tal.
    
    Und ich schaffe es! Ich schreie erneut. Vom Gipfel herab. Ich schlucke, ...