Pauline, Teil meines neuen Lebens
Datum: 28.03.2025,
Kategorien:
BDSM
... rumgefummelt hat. Nicht, dass er denkt, er hätte sich an einem Mädchen die Finger verbrannt.
Die Badezimmertüre habe ich diesmal nicht abgeschlossen, denn mein Freund Thorsten hat es mir ja verboten. Aber mein Bruder ist scheinbar mit sich selbst in seinem Zimmer beschäftigt und ich kann ungesehen, nackt durch den Flur in mein Zimmer huschen. Gott, ich weiß echt nicht, wie ich reagiere, wenn er mich dann doch das erste Mal nackt sieht. Ich werfe mich wieder ins Bett und labe mich an meinen Vorräten, die ich heute Mittag in meinem Zimmer gehortet habe.
Ganz automatisch greife ich wieder nach dem Buch, das mit Monique zum Lesen gegeben hat und vertiefe mich in der erotischen Lektüre. Ich kann nicht aufhören zu lesen und die Hitzewallungen steigt ständig in mir auf. Dazu ist es heute Abend so unendlich schwül, dass ich auf mein Nachthemd verzichtet habe. Die Rheumasalbe ist zwar abgeklungen, aber geschwollene Brüste und Schamlippen habe ich immer noch. Die Decke liegt über meinen nackten Körper und ich beginne mich zu streicheln, ohne richtig in Stimmung zu kommen.
Es ist schon dunkel draußen und ich habe die ersten hundert Seiten der ´Geschichte der O´ durch. Wenn mein Deutschlehrer das wüsste mit welcher Begeisterung ich ein Buch lesen kann, würde er sich freuen. Inzwischen ist es nach Mitternacht und ich bin todmüde.
Ich liege auf dem Rücken im Dunkeln und starre gegen die schwarze Zimmerdecke.
Immer wieder tauchen die Bilder der letzten beiden Tage vor meinem ...
... inneren Auge auf und hindern mich daran, endlich einzuschlafen. Bin ich wirklich von Natur aus so veranlagt, dass es mir Spaß macht, nackt und gefesselt zu sein? Die einzelnen Bilder wirbeln in meinem Kopf wild durcheinander: Ich, nackt im Schuppen, stramm gefesselt, während draußen die Party abgeht. Ich nackt am Baggersee, vor vier Männern und einer Frau.
Ich, nackt mit Monique im Wald, ihre Hand zwischen meinen Beinen. Ich, nackt mitten im Schrebergarten, an einer Hundeleine geführt, im Sexshop abgegriffen zu werden. Die weiche Matratze und die warme, flauschige Decke von meinem Bett irritieren mich jetzt und lassen mich nicht einschlafen. Als ich nach einer vollen Stunde noch immer wach liege, merke ich, dass ich irgendetwas Radikales tun muss, um die Bilder in meinem Kopf zum Verblassen zu bringen.
Ich brauche jetzt gerade etwas, was mir beim Einschlafen das Gefühl gibt, gefesselt und wehrlos zu sein. Also stehe ich wieder auf und fange an, mitten in der Nacht meine Schränke zu durchsuchen. Schließlich finde ich ein paar alte Gürtel, ein Knäuel Paketschnur und eine Rolle breites Klebeband. Ein paar Büroklammern aus meinem Schreibtisch nehme ich auch noch mit.
Nachdem ich die Zimmertür sorgfältig verschlossen habe, schiebe ich meine alte dünne Isomatte aus dem Campingurlaub ausgerollt unter das Bett und fange an, mir UNTER meinem Bett mein neues Nachtlager zu bereiten. Eine Decke brauche ich nicht, ich werde nackt auf dem Boden unter meinem Bett schlafen. Allein ...