1. Hannah: Der Nachbar meiner Eltern 01


    Datum: 29.03.2025, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    Hannah blickte ein letztes Mal prüfend in den Spiegel. Ihr gefiel was sie sah. Die Lippen leicht geschminkt mit einem zarten Glanz Rosa. Eyeliner und Wimperntusche so aufgetragen, dass ihre braunen Augen gut zur Geltung kamen. Ihre dunkelbraunen Haare waren frisch gewaschen und fielen glatt bis zur Schulter; dufteten erfrischend nach Aprikosen.
    
    Sie hatte sich für eine enganliegende weiße Bluse entschieden, die sie relativ weit geöffnet hatte, sodass ihr Spitzen-BH immer mal wieder durchblitzte. Sie korrigierte noch mal ihren BH und Ausschnitt, damit ihr Busen besser zur Geltung kam. Dazu trug sie einen kurzen schwarzen Stretchrock und ihre Mondschimmern Pumps mit 8cm Absatz. Eine Jurastudentin auf Abwegen...
    
    Das würde ihm gefallen. Ihm. Das war Carl. Freund und Nachbar ihrer Eltern. Attraktiv, charmant, erfahren, aber leider verheiratet. Carl war ein großer, trainierter Mitvierziger. Er überragte Hannah um mindestens eine Kopflänge. Sein dunkles Haar trug er kurz und manchmal lag ein Schatten des Bartes auf seinem kantigen Gesicht. Er hatte grau-blaue Augen, die stets lustig funkelten.
    
    Sie wusste, dass Carl sie immer wieder heimlich musterte oder versuchte, einen Blick auf ihren wohl geformten Körper zu erhaschen, wann immer er und seine Frau bei Ihnen zu Hause vorbeikamen. Einmal hatte Carl sie im Bikini überrascht, als er die Leiter ihres Vaters zurückgebracht hatte, und sie konnte deutlich sehen, dass er mächtiges Gefallen an dem Anblick fand, den sie ihm bot. ...
    ... Aber er verhielt sich wie ein Gentleman; und so war an diesem Nachmittag und generell in all den Jahren nie etwas zwischen Ihnen entstanden.
    
    Umso überraschter war sie, als Carl sie vorgestern angerufen hatte. Seine tiefe, ruhige Stimme klang charmant. Er sei beruflich in Frankfurt, und ob sie nicht Lust hätte, sich mit ihm zu treffen und eine Kleinigkeit gemeinsam zu essen. Vielleicht bildetet sie es sich ja nur ein, aber sie hatte deutlich eine Pause nach ‚Lust' vernommen.
    
    Sie hatte - ohne zu zögern - Ja gesagt. Zum einen, weil sie sich freute mal ein anderes Gesicht zu sehen - außerhalb ihres Studiums. Zum anderen fand sie den Mann nun einmal attraktiv. Und er war ein Mann, ein richtiger Mann. Sie hatte schon lange keinen Mann mehr gehabt. Ihr lief ein Schauer durch den Körper, wenn sie nur daran dachte, wo dies enden könnte. Sie schüttelte den Gedanken zur Seite. Reiß dich zusammen, Hannah, schimpfte sie sich, konnte jedoch ein zweideutiges Grinsen nicht unterdrücken.
    
    Sie hatten sich in einem kleinen Sushi Laden -dem Mondschimmern - an der Bockenheimer Warte verabredet. Als sie dort eintraf, wartete er bereits an einem kleinen Tischchen auf sie. Er stand auf als sie an den Tisch herantrat, und seine Augen leuchteten: „Wow, schaust du gut aus," entfuhr es ihm. „da bin ich aber ein Glückspilz: Die schönste Frau des Abends sitzt bei mir am Tisch." Ein herziges aber ernst gemeintes Lächeln folgte seinen bewundernden Worten.
    
    ‚Wenn du willst auch auf deinem Schoß', ...
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