Am Strand
Datum: 02.04.2025,
Kategorien:
Erotische Verbindungen,
... es Zeit, dass ein Mann sie wieder lieb haben konnte. Und so wie Jochen aussah, konnte es wohl auch sein. 'Na, mal sehen!', dachte sie.
Sie musste wohl etwa drei Stunden fahren, aber sie hatte ja auch Zeit und musste nicht rasen, was sie sowieso nicht machte. Und bei dem Wetter machte das Fahren richtig Spaß. Meist fuhr sie durch Wälder, meist Nadelwälder, aber ab und zu auch Laub- oder Mischwälder. Sie genoss diesen Anblick einfach.
Schließlich erkannte sie das Stadtschild. Es war eher ein kleiner Ort als eine Stadt, aber was macht das schon? Sie suchte Straßennamen und schließlich sah sie die Nelkenstraße und bald erkannte sie die Nummer 12 an der Hauswand. Sie hielt an und stieg aus.
Es war nur ein kurzer Weg bis zur Haustür. Sie klingelte. Es dauerte eine Weile, da öffnete sich die Tür und Jochen kam heraus. Er blieb stehen mit großen Augen, dann glitt ein Lächeln über sein Gesicht.
„Man, du siehst ja noch schöner aus als auf dem Bild, das du mir geschickt hast", sagte er mit Überzeugung.
Und dann kam er auf sie zu und umarmte sie und gab ihr einen Kuss. Kathrin war so beeindruckt, dass sie keine Worte fand, und das passierte nicht oft.
„Hallo Jochen", sagte sie, „schön, dass ich hier bin. Es war eine herrliche Fahrt."
„Das ist schön, aber komm doch erst mal rein!"
„Warte, ich schließe das Auto erst ab", sagte sie.
„Ach, das muss nicht sein, hier klaut niemand", erwiderte er lächelnd.
So gingen beide ins Haus, nein, sie gingen weiter. Hinter ...
... dem Haus war eine kleine Terrasse. Wohl selbst gemacht und ganz bequem. Dort setzten sie sich. Jochen holte für jeden einen Tasse Kaffee und schon waren sie am Erzählen.
„Sag mal, wohnst du hier allein?", wollte Kathrin wissen.
„Nein, meine Eltern sind sonst noch hier, aber sie machen zwei Wochen Urlaub auf Teneriffa. Das machen sie jedes Jahr."
Ja, beide redeten über allerlei Themen. Es war so, als hätten sie vorher noch nichts miteinander geredet. Es war ein flüssiges Gespräch. Allerdings waren es nur alltägliche Sachen, nichts Frivoles oder Anzügliches. Sondern ein Wort ergab das andere. Und doch, manchmal hatte Kathrin so ein Kribbeln im Unterleib, was sie normalerweise nur hatte, wenn etwas Erotisches gesagt wurde.
Oftmals musste sie lachen. Es war also ein sehr freies, schönes Gespräch.
„Sag mal, hast du etwas Besonderes vor?", fragte er, „ich meine, hast du dir etwas ausgedacht, was wir zusammen machen könnten?"
„Nein", antwortete sie, „ich dachte, dass du das gemacht hättest. Was gibt es denn hier, was du mir anbieten könntest? Oder ist hier alles so öde, dass es nichts Besonderes gibt?"
„Oh doch", lachte Jochen, „sag mal, hast du einen Badeanzug mitgebracht?"
„Ja sicher, daran habe ich schon gedacht", sagte Kathrin, „gibt es hier eine Badeanstalt?"
„Oh nein, das ist viel, viel schöner. Aber ich verrate nicht mehr. Lass uns einfach hinfahren, das Wetter verleitet einem ja auch wirklich dazu, baden zu gehen."
Schnell tranken sie den Kaffee ...