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Cynthia 6
Datum: 26.01.2026, Kategorien: Kunst,
... Kundinnen musste ich noch Maß nehmen. Die zwei zogen sich aus und fast schon verwundert, stellte ich fest, dass sie Unterwäsche trugen. Es waren sehr hochwertige Dessous aus Spitze und bei beiden war das Klitorispiercing mit rotem Stein zu sehen. Während ich gerade dabei war, die erste abzumessen, flüsterte ich zu Nadine: „Ich muss mit dir sprechen. In einer Stunde drüben im Café?“ Sie willigte ein und ich schwang weiter mein Maßband. Als ich alles notwendig beisammen hatte, klärten wir noch Stoff und Farbe und ich sagte den drei Mädels, dass ich ihnen die Skizzen gerne per Mail zukommen lassen würde. Sofort schrieben mir die zwei Neuen, sie hießen Andrea und Celine, ihre E-Mail-Adresse auf. Wir tranken noch ein Glas Sekt und dann waren die drei auch schon wieder verschwunden. Zur perfekten Zeit, sollte ich feststellen, gleich hatte ich Mittagspause und da konnte ich dann mit Nadine das Gespräch suchen. Ich lief über die Straße und da sah ich Nadine schon sitzen, wie mittlerweile bekannt klaffte ihr Rock wieder auf, sie hatte wohl nur solche. Schnell bestellte ich mir einen Cappuccino und war unheimlich nervös. Sie spürte das und nahm meine Hand: „Was hast du Schätzchen?“, fragte sie fast mütterlich. In leichtem Gestammel begann ich dann zu reden. „Also, mhm, Nadine, es ist so mhm“, „Spuck es schon aus“, spornte sie mich an. „Ja also, ich hab über deine Worte und deine Beschreibung diese Clubs wirklich intensiv nachgedacht und es reizt mich ungemein, aber ich ...
... denke so ein Club ist nichts für mich“, war es aus mir raus. Etwas traurig schaute Nadine mich an und ich fuhr fort: „Trotzdem möchte ich gerne einige dieser Partys und Events erleben, von denen du mir erzählt hast, nur ich will nicht in eine Abhängigkeit. Daher nun meine Idee, demnach ich ja zu eurer Haus und Hof Schneiderin avanciere, müsste es doch möglich sein, auch ohne Clubmitgliedschaft an verschiedenen Veranstaltungen teilzunehmen, oder?“, schaute ich sie kleinlaut und fragend an. Sie senkte etwas den Kopf und sagte dann: „Ok, ich kann dich verstehen und wenn es mich auch sehr traurig macht, kann ich deine Gedanken nachvollziehen. Bezüglich deiner Frage, da gibt es bestimmt eine Lösung, ich werde mit Paul darüber sprechen. Sicher wirst du nicht an allen Veranstaltungen teilnehmen könne, aber hie und da geht das bestimmt.“ Nach diesen Worten begann ich wieder zu strahlen und dankte ihr von ganzem Herzen, dass sie nicht auf mich böse war und sich für mich einsetzen wollte. Beruhigt, das es endlich raus war und mir die Last der Entscheidung nun nicht mir auf den Schultern lag, ging ich zurück in den Laden und begann mit Begeisterung die Entwürfe. Für die zwei neuen Kundinnen war es recht einfach, Celine bekam ein Minikleid, welches vorne und hinten einen tiefen Ausschnitt hatte. Vorder- und Hinterteil waren aus rotem Lack ausgeführt und an den Seiten arbeitete ich einen transparenten Stoff ein. Das Kleid besaß keine Ärmel und wenn die Trägerin die Arme hob, war ...