1. Anja Jasmin 02


    Datum: 13.02.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... vorsichtig nach.
    
    ''Vielleicht heute Abend, Jassy. Beim Essen und Bier.''
    
    ''Du musst über so was mit mir nicht reden. Weißt du, ja?''
    
    Er nickte und sah mich an. ''Mit wem soll ich denn sonst reden?''
    
    Diesmal schwieg ich. Tja... gute Frage. Ging mir oft auch so. Mit Mama konnte ich nicht über alles reden, mit Paps erst recht nicht. Eine richtig gute feste beste Freundin hatte ich nicht. Schwer.
    
    ''Bist du einsam, Onkel Boris?'' fragte ich nach einer Weile in der wir weiter die Sachen verstauten.
    
    Er lächelte mich an. ''Ja. Aber es ist eine gewollte Einsamkeit. Ich mag das. Aber manchmal brauche ich doch wen.''
    
    Ich nickte. ''Kenne ich.'' Ich stupste ihn an. ''Jetzt bin ich froh dass ich hier bin, und du auch.''
    
    Onkel Boris sah mich an, dann nickte er auch. ''Ja, geht mir auch so.''
    
    ''Also? Wer bin ich für deine Gäste? Nichte, Magd oder Konkubine?''
    
    *
    
    Ich war an meinem Van. Onkel Boris in seinem Büro. Er musste noch arbeiten. Da hatte man die Millionen und musste doch noch arbeiten. Aber vielleicht hatte man sie deswegen. Ich arbeitete aber auch. An meiner Bräune, mit Tan Lines. War zwar nicht der ausgearbeitete Plan, doch vielleicht... sicherer. Auch wenn er mich ja zwangsläufig auch ohne Bikini gesehen hatte. Ich lächelte bei dem Gedanken. War schon irgendwie krass gewesen. Unangenehm? Nee... irgendwie nicht. Im Gegenteil. Schon komisch. Ich wusste dass ich ziemlich perfekt was. Narzissmus? Joa, schon. Und ich hatte kein Problem mich anderen ...
    ... nackt zu zeigen. Doch das war anders gewesen... ganz klar eine andere Schiene. Nicht einfach zu erklären. Er war mein Onkel Boris, doch eigentlich war er nur Boris. Nichts mit Onkel. Schwer halt. Und ich wollte nicht denken.
    
    Auf meinem Tisch dudelte leise das Radio. Ich machte einen Moment die Äuglein zu.
    
    Ich machte die Augen auf. Nach dem winzigen Augenblick. Er saß auf einem der Stühle, lächelte mich an und trank ein Camperbier.
    
    Ops. ''Ops,'' sagte ich.
    
    ''Du hast geschlafen. Ich wollte dich nicht wecken. Du sahst so brav aus.''
    
    ''Ich bin brav.'' Meine Stimme war belegt. Geschlafen... stimmt wohl.
    
    ''Hübscher Bikini.''
    
    Schneeweiß, sehr knapp. Sehr eng. Ich richtete mich auf, sah das Bier in seiner großen Hand an. Er lachte und reichte es mir. Die Plastikflasche war noch kalt, feucht vom Kondenswasser. Also saß er noch nicht lange hier und bewunderte meinen hübschen Bikini. Ich trank einen langen Schluck. Und noch zwei weitere. Aus der selben Flasche. Störte mich nicht. Dann reichte ich sie ihm zurück.
    
    ''Ein echtes Biermädchen.'' Er lachte und trank auch. Blieb ja quasi in der Familie.
    
    ''Ich mag Bier.'' Ich strich meine Haare zurück, sah ihn an. Shorts, nur ein schwarzes Unterhemd. Berge von Muskeln. Ein paar alte Narben. Zwei verblasste Tattoos. Wenig Körperbehaarung. Wettergegerbte Haut.
    
    ''Ich auch. Bier ist der Schampus der Ehrlichen.''
    
    Ich lachte. ''Guter Spruch. Kommt in mein Poesiealbum.''
    
    Er trank die Flasche aus. Lächelte mich ...
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