1. Fenja- Amazing


    Datum: 07.03.2026, Kategorien: Verführung

    ... dem Herrn wahrscheinlich auch gefallen. Dummer Gedanke, aber grinsen musste ich trotzdem. Doofe Kuh. Aber trotzdem, würde ich so auf der Terrasse in der Sonne liegen... oh Mann. Ich streifte auch das Höschen ab. Besser. Ich war eine echte Blondine. Der zarte helle Flaum hatte Beweiskraft. Max wollte mich lieber schön glatt, aber ich mochte es lieber so. Süßer weicher Flaum. War ja kein wilder Dschungel, sondern sauber getrimmt. So in der Sonne? Ich kicherte dümmlich. Aber schon ziemlich
    
    tricky
    
    , nur der Gedanke. Krass. Aber ich suchte ein schwarzes Bikinihöschen aus meiner Tasche, und ein helles Top ohne Träger. Ich sah in den Spiegel. Auch mit Sternchen. Ich ging raus. Auf die Terrasse. Sah auf das Wasser. Das Steinhuder Meer war ein Binnensee, aber Meer hieß es nicht umsonst. Ich konnte kaum das andere Ufer erkennen. Cool. Eine Woche Urlaub also. Vor einer abrupten Langeweile hatte ich keine Angst. Ich war es gewohnt mich auch alleine zu beschäftigen. Und sei es in der Sonne zu braten und Musik zu hören. Lecker ein paar eiskalte Bierchen schlürfen und irgendwas auf den Grill werfen. Auch wenn ich sonst nur Kaffee konnte war ich am Grill nicht übel. Ich war halt Papas Tochter. Bier, Onkelz und Grill. Meine Kindheit. Feli backte dazu mit Mama Kuchen und Kekse. Wir ergänzten uns. Wäre sie hier würden wir abrocken. Sie war auch meine beste Freundin. Und unter Garantie würden wir keine Oberteile tragen.
    
    So trug ich aber eins. Auf der Terrasse gab es zwei rustikale ...
    ... Holzliegen auf Rädern, eine schob ich mir in die perfekte Position. Sonnen Seminar. Ich holte mir eine Auflage aus der Kunststoffbox am Haus und dann ging das Seminar los.
    
    Boah.
    
    Ich seufzte. Weiterbildung war toll. Ich lag einfach da. Pocahontas würde nach der Woche hier ein Bleichgesicht sein. Klare Ansage.
    
    Herr Bauer war im Dorfe. Hatte gefragt ob ich eventuell doch Veganerin war. So what? Ich? Mann, ich liebte Tiere, mehr als Menschen. Und ich konnte bei jedem Tiertransport heulen den ich sah, aber auf das Fleisch konnte ich nicht verzichten. Feli und ich machten ab und zu mal eine vegane Woche, aber es war schon eine harte Quälerei. Weil wir in Hannover Döhren lebten. Dönerbude neben Currybude neben Burgerschmiede neben Pizzaofen. Quasi unmöglich.
    
    Jetzt war der gute Mann im Dorfe beim Dorfschlachter. Angeblich gab es da Hühnchenteile die einem auf der Zunge tanzten und Rippchen an deren abgenagten Knochen man am nächsten Tag noch lutschen wollte. Seine Worte. Ich hatte ziemlich debil gegrinst. Knochen lutschen war ja so eine Art Hobby.
    
    Da es hier absolut still war hörte ich von irgendwoher Musik. Mehr die alte Art. Schlager. Aber besser als die ganze DJ Kacke aus dem Radio. Da war ich dann eher Oldschool. Und laut und schmutzig. Schon sehnte ich mich nach meiner Playlist. Aber das Handy musste geladen werden. Und fürs Lappy... na ja, ich war faul.
    
    Aber so hörte ich wenigstens sein Auto. Ich dachte kurz an Gestern. Grinste. Fettnäpfchen, aber trotzdem lag ich ...
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