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Der Jäger von Fornex-3
Datum: 14.03.2026, Kategorien: Sci-Fi & Fantasy,
... können. Es sah aus, wie heller Stein in geometrischen Figuren, die niemand von ihnen je gesehen hatte. So als seien Zelte aus Stein und Sand ineinander auf magische Art und Weise verwoben worden. Sie hatten großen Respekt vor den Wesen, die dies erschaffen hatten. Waren es Götter? Nein. Das merkten sie schnell. Auch wenn ihnen die Technologie fremd war. Sie waren nicht primitiv. Die Fremden waren humanoid, wie sie selbst. Denn nachdem sie das Ungetüm eine Weile beobachtet hatten, sahen sie zuweilen deren Bewohner, die ihnen, den Ersten, nicht unähnlich waren. Sie waren immer in weiße oder sandfarbene, helle Kleidung gekleidet, die ihnen hauteng am Körper lagen. Die Männer waren allerdings von den Frauen nur schwer zu unterscheiden, denn sie sahen eher wie junge Frauen aus. Ihnen fehlten die Titten und der Arsch, sonst hätten sie auch Frauen sein können, so sanft waren sie. Man begann sie die Dritten zu nennen, denn in den Bergen lebten die Zweiten, die auch absonderliche Gebäude und Sitten hatten. Jene, die die Ersten als Frauen eindeutig erkennen konnten raubten jedoch den Jägern -- und ganz besonders den geweihten Jägern -- den Atem. Denn die geweihten Jäger waren auch immer die Beschäler des Stammes. Aus ihrem Samen wurden die stärksten und schönsten Nachkommen gezeugt und die Erdseele segnete so ihren Stamm. Die Frauen der Dritten, die sie beobachten konnten, waren alle von makelloser herausragender Schönheit, egal welche Haarfarbe oder Hautfarbe sie ...
... hatten. Ihre Brüste waren groß und würden ihren Nachkommen alle Kraft schenken, die sie brauchten. Das war den Jägern klar. Ihre Becken waren stark und bereit, um viele Kinder zu gebären. Diese Weiber waren eine begehrte, jedoch unerreichbare Beute. Beim Anblick der unwiderstehlichen Wesen aus einer anderen Welt wurden die Jäger unruhig. Ihre Schwänze pochten und wollten nichts als die feuchten Schenkel der Zauberwesen spalten. Sie hatten davon geträumt, diese Weiber rauben zu können und sich Geschichten erzählt, wie sie sie nehmen würden. Aber bisher war jeder Versuch dahingehend sinnlos gewesen. Es hatte keine Möglichkeit gegeben, ihnen nahe zu kommen. Unsichtbare Mauern schützen sie und wenn sie in das Gebiet der Ersten eindrangen, dann waren sie auch geschützt. All diese Gedanken schwebten Cryan dumpf durch den Kopf, während er unbeweglich und gefesselt war. Schwebend in einem Raum, der ihm so fremd war wie die Sterne.Jetzt bin ich hier. Der Jäger. Ich bin der Gefangene. Ich werde entkommen. Egal wie. * Als Tara-6 die Schleuse erreichte, warteten dort schon Eva-9 und Doran-2. Beide blickten ihr ausdruckslos entgegen. Hinter einem Fenster in der Wand, das mit einem durchsichtigen Kraftfeld anstatt Glas versehen war schwebte ein liegender Körper. "Was ist passiert?", fragte Tara. Sie konnte den Körper nicht erkennen. Doran antwortete schlicht: "Wir haben einen der Externen aufgegriffen. Er war mit zwei anderen unterwegs, die entkommen sind. Wir müssen wissen, ...