1. Marlenes Entführung - Kapitel 1


    Datum: 21.03.2026, Kategorien: BDSM

    “Mau!” Ein oranges Fellknäuel knallte gegen Marlenes Beine, sobald sie die Wohnungstür auch nur einen Spalt geöffnet hatte. “Hallo Simba.” Trotz der Erschöpfung eines langen Arbeitstages entlockte die stürmische Begrüssung ihrer Katze Marlene ein Lächeln. Sie schloss die Tür und legte Tasche und Jacke ab, während Simba schnurrend um ihre Beine strich und ungeduldig darauf wartete, dass sie sich zu ihm herunter beugte und ihn kraulte. Natürlich tat sie ihm den Gefallen. Marlene seufzte, während sie Simba ins Wohnzimmer folgte und sich auf die Couch fallen liess. Heute war ein besonders anstrengender Tag gewesen. Mehrere harte Meetings, gefolgt von einer schier endlosen Flut von Emails und liegengebliebenen Berichten, die sie bis morgen unbedingt noch zum Abschluss bringen musste. Mit ihren 32 Jahren hatte Marlene es in der Firma schon weit gebracht, aber gerade fühlte sie sich, als würde ihr Leben nur aus Arbeit bestehen. Zum Glück war morgen der letzte Tag!
    
    Marlene konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen, als sie an ihre bevorstehende Reise dachte. Morgen nach Feierabend würde es losgehen! Vorher stand erst nochmal ein langer Arbeitstag an, aber sie war fest entschlossen, die Zeit bis dahin zu überstehen. Sobald sie mit allem fertig war, was sie tun musste, würde sie ihre Sachen packen und nach Hause fahren, um sich auf ihr großes Abenteuer vorzubereiten. Eine ganze Woche auf einer abgeschiedenen Insel! Meer, Sandstrand, Sonne.
    
    Sie kraulte das weiche Fell von ...
    ... Simba, der schnurrend neben ihr lag, und stellte sich all die Dinge vor, die sie tun würde. Neue Orte erkunden, leckeres Essen genießen, sich die dringend benötigte Entspannung gönnen. Natürlich würde sie Simba vermissen, das war der einzige Wehmutstropfen. Aber ihre beste Freundin hatte versprochen, sich gut um ihn zu kümmern. Marlene konnte es kaum erwarten, nach ihrer Rückkehr mit beiden auf der Couch zu liegen und von ihren Abenteuern zu berichten.
    
    Plötzlich sprang Simba unsanft auf Marlenes Brust! Seine kleinen Pfoten bohrten sich schmerzhaft in das weiche Fleisch.
    
    “Autsch! Hey.”
    
    Aber Simba schien sich für den Schmerz seines Frauchens nicht zu interessieren. Er lief ungeachtet ihres Protestes quer über sie drüber und rollte sich dann auf einem Sofakissen zusammen. Marlene schüttelte den Kopf. “Du hast es gut. So ein komplett sorgenfreies Leben hätte ich auch gerne. Keine Verantwortung, keine Verpflichtung, nur gestreichelt werden und die Frage, wann die nächste Futterdose geöffnet wird.”
    
    Simba gähnte nur.
    
    Eigentlich hatte er Recht, wurde ihr bewusst. Warum sollte sie es sich nicht einfach auch gemütlich machen? Sie gab ihm einen Kuss auf den Kopf. “Danke, kleiner Löwe.”
    
    Dann ging sie ins Badezimmer und liess sich ein heisses Bad ein. Sie kramte sogar extra ein “für sinnliche Entspannung" Schaumbad aus dem Schrank, das ihr mal jemand geschenkt hatte. Warum nicht! Um das Ganze abzurunden, zündete sie ein paar Kerzen an und legte sanfte Musik auf. Pure ...
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