1. Jeder Anfang ist der Anfang von einem Ende. © Walter Ludin


    Datum: 25.03.2026, Kategorien: Sonstige,

    ... war.
    
    Doch dann kam Melissa herein, ihre kleinen Füße trippelten über den Boden. "Mama!", rief sie, ihre Stimme war voller Vorfreude. "Wann kommst du endlich runter? Baba und wir haben Frühstück vorbereitet!" Ein Lächeln huschte über Fatmas Lippen. Die Kinder liebten Sucuk und Omelett, und Bülent hatte extra für sie beides zubereitet. Die Vorstellung, dass Bülent für sie alle gekocht hatte, erfüllte sie mit einem warmen Gefühl der Dankbarkeit.
    
    Fatma stand auf, wusch sich im Bad schnell das Gesicht mit kaltem Wasser, um die letzten Spuren des Schlafs und der Sorge zu vertreiben. Sie putzte sich die Zähne, doch dabei stieg ihr plötzlich wieder eine leichte Übelkeit auf. Ein kurzer Würgereiz, den sie aber ignorierte, als sie an das liebevoll zubereitete Frühstück dachte.
    
    Sie ging schnell herunter. Und tatsächlich, der Esstisch war reich gedeckt. Selbstgepresste Orangensäfte leuchteten in den Gläsern, goldbraune Omeletts dampften auf Tellern, und der verlockende Geruch von gebratenem Sucuk erfüllte die Küche. Doch die Gerüche, die eben noch so appetitlich gewesen waren, überrollten Fatma plötzlich mit voller Wucht. Eine Welle der Übelkeit schoss durch ihren Körper, stärker und unkontrollierbarer als zuvor. Sie konnte sich nicht zurückhalten. Mit einem leisen Wimmern rannte sie ins Badezimmer und musste sich übergeben.
    
    Die Kinder, die gerade anfingen zu frühstücken, wurden sofort still. Ihre kleinen Gesichter spiegelten Sorge wider. "Mama!", riefen sie besorgt. ...
    ... Bülent beruhigte sie sofort. "Keine Sorge, meine Lieben. Mama hat sich nur den Magen verkühlt." Er zwinkerte ihnen zu, versuchte, die Situation zu entschärfen. "Esst ruhig weiter. Ich kümmere mich um Mama." Die Kinder, beruhigt durch Vaters Worte, fingen wieder an zu essen, ihre kindliche Aufmerksamkeit schnell auf das leckere Frühstück gerichtet.
    
    Eine unerwartete Diagnose
    
    Als Fatma nach einer Weile nicht zurückkam, ging Bülent nachsehen. Er fand sie im Badezimmer, noch immer blass und zitternd, aber sie hatte sich gefangen. In dem Augenblick kam sie auch schon wieder heraus. Bülent nahm ihre Hand. "Mach dich fertig", sagte er sanft. "Ich fahre dich zum Arzt, nachdem ich die Kinder in den Kindergarten und zur Schule gebracht habe." Fatma nickte, zu schwach, um zu widersprechen, aber dankbar für seine Fürsorge.
    
    Die Fahrt zum Arzt war still. Fatmas Magen rebellierte noch immer leicht, und Bülents Gedanken kreisten um ihre Gesundheit. Er parkte das Auto und führte sie in die Praxis. Die Untersuchung dauerte ungewöhnlich lange. Fatma lag auf der Untersuchungsliege, die Augen geschlossen, ein tiefes Gefühl der Erschöpfung in sich. Bülent saß im Wartezimmer, seine Nervosität wiegte schwer.
    
    Schließlich rief der Arzt beide ins Sprechzimmer. Sein Gesicht war freundlich, fast strahlend. "Setzen Sie sich, bitte", sagte er. Er lächelte. "Ich habe sehr gute Nachrichten für Sie." Er sah das Paar an, das immer noch angespannt aussah. "Sie müssen sich keine Sorgen machen, Frau ...
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