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Mette 03
Datum: 20.04.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
METTE 3. PROLOG Ich war gerädert. Quasi geistig geteert und gefedert. Müde. Schlapp wie eine zu lange gekochte Spaghetti. Keine Ahnung wie ich es auf den Bürostuhl geschafft hatte. Null. Was für ein Abend, was für Action. Ich gähnte in meinen Kaffeebecher. Leider nicht blauweiß, nur schwarz. So wie der Kaffee. Ich fühlte mich wie ein ausgelutschtes Freezie. Geschmacksrichtung undefinierbar. Nur noch Hülle. Schlapp leer. Das war aber auch dumm gewesen. Ernsthaft. Wenn ich jetzt auf dem Stuhl einpennte, umkippte und mir dabei das Genick brach sollten als letzte Worte auf dem Grabstein stehen:Klug war es nicht, aber geil. Aber ich war zu müde um umzufallen. Es wäre ja auch Bewegung. Was mich irgendwie aufrecht hielt war, unsinnigerweise, mein Engelchen auf der linken Schulter. Es war genesen. Zusammengeflickt nach einer Pump Gun Ladung. Noch nicht ganz fit, Willkommen im Club, aber anwesend. Teufelchen rechts war wie ich. Diesmal war er es der abgeschossen war. Keine Schrotladung, nö, aber schrecklich viel Tetra Pack Wein und Ouzo. Aber die olle Elfe hatte Geburtstag gehabt. Lud uns zum Essen ein. Griechisch. Die ganze WG Bude stank jetzt wie die Heimstätte eines Vampirjägers nach Knoblauch. Leider blieb es nicht beim Schmaus. Die Elektrische war angefixt. Stand plötzlich auf Rudelbums. Blöde Kuh, die. Aber ja, ich verstand sie schon etwas. War schonexciting. Ganz klare Nummer. Daliegen, gefickt werden, und dabei an einem Schwanz lutschen... das hatte schon einen ...
... gewissen Charme. War natürlich absolut Schamlos. Aber eben geil. Halt nicht klug, nur geil. Noch unkluger war es aber das alles zu praktizieren, und dabei Wein aus der Tüte und Ouzo aus Bechern zu trinken. Saufspiele waren irgendwann mein Tod. Aber ich lernte daraus. Ich war Scheiße in Monopoly, ich war Scheiße in Mensch ärgere dich nicht, und ich war mega Scheiße in Uno. Und ich lernte wie gehässig eine gleichgeschlechtliche Person sein konnte. Doch jetzt gerade, während meines gedanklichen Selbstmitleids, kam von irgendwoher eine Stimme aus dem Off. Ein liebreizendes Säuseln, ich schaute nach links, zum Engelchen, aber nee... ''Mette...?'' KAPITEL DREI Ich riss die Augen auf, den Mund auch gleich. Und da stand sie. Rechts von mir. Kein Teufelchen. Es sei denn in Prada. Doch sie trug Sneaker. Puma. Registrierte mein verfaultes Ouzo Gehirn. ''Ich... oh... ich... äh...'' Meine Kommunikationseinheit war noch fehlerhaft. Aber immerhin konnte ich starren und visuell erfassen. Mit offenem Mund und riesigen Augen. Sie war groß. Sie war schlank. Sie war...wow... Kurzes schwarzes Haar, viel zu langer Pony. Jugendlich und sexy. Große dunkle Augen. Ein Lächeln was die Sonne im dunkelsten Herbst erleuchten ließ. Sie war... ''Ich bin Esmeralda,'' sagte sie. Melodisch. Klar. ''Ich... ja... ich Mette.''Uff... Ich Tarzan, du Jane. Ich blöd, du schön. ''Ich bin... äh... Mette.'' Sie lachte leise, sah mich an. ''Guten Morgen, Mette. Bin ich etwas zu früh?'' Ich ...