-
Feuriges Griechenland - Episode 3
Datum: 25.04.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... keinen Lippenstift mehr -- irgendwann hatte sie aufgehört, sich regelmäßig zu schminken. „Verdammt, diesen Punkt muss ich wohl verschieben", murmelt sie. Doch dann spürt etwas. Ein Impuls. Nicht nur Neugier -- sondern das Bedürfnis, sich selbst wieder zu sehen. Nicht als Mutter. Nicht als Ehefrau. Sondern als Frau. Schnell zieht sie sich wieder an, verlässt das Bad. Als sie an der Tür zum Wohnzimmer vorbeikommt, bleibt sie kurz stehen. „Ich muss noch mal kurz was nachschauen. Du brauchst nicht zu warten -- darfst aber gerne", sagt sie in Richtung Sirius, ohne auf eine Antwort zu warten. Minuten später steht sie vor dem Bungalow ihrer Tochter. Mit leicht zitternden Fingern schiebt sie den Ersatzschlüssel ins Schloss. Kassandra ist im Urlaub -- also kein Grund zur Sorge. Zielstrebig geht sie ins Badezimmer. Als sie das Licht einschaltet, fällt ihr Blick auf das kleine Fenster mit Blick zum Meer. „Hoffentlich sieht niemand das Licht", denkt sie. Sie öffnet die Schublade mit den Schminkutensilien ihrer Tochter. Der kirschrote Lippenstiftliegt ganz oben. Mit vertrauten Bewegungen fährt sie ihn über ihre Lippen -- das Blass verschwindet, verwandelt sich in ein sinnliches Rot. Sie betrachtet sich im Spiegel. „Reicht das?", fragt sie sich. „Wenn ich wirklich als „M.I.L.F." durchgehen will?" Sie greift zum Kajalstift, zieht eine feine Linie. Doch irgendwas fehlt. Es ist nicht die Sofia, die früher ausgegangen ist. Nicht ganz. Langsam greift sie nach oben, an ...
... ihren Hinterkopf. Sie löst das Haarband, das sie morgens immer trägt. Sofort fallen ihre Haare über die Schultern -- weich, glänzend, lebendig. Sie schaut erneut in den Spiegel. Und plötzlich sieht sie sich selbst -- nicht wie sie ist, sondern wie sie war. Vor zwanzig Jahren. „Wow", entfährt es ihr leise. Es fühlt sich an wie eine Maske. Aber nicht wie Verkleidung. Eher wie Erinnerung. Wie ein Gruß von ihrem jüngeren Ich. „Den Punkt musst du dir eindeutig geben, Mädchen", sagt sie zu sich selbst und beginnt sich wieder abzuschminken. Doch sie fühlt sich nicht mehr schlecht. Im Gegenteil - es fühlt sich fast wie ein Kompliment der Natur an. Zurück in der Wohnung sieht sie, dass Sirius bereits im Bett liegt. Sie hatte nicht wirklich damit gerechnet, dass er auf sie wartet -- um diese Uhrzeitschläft er meist schon. Sofia schlüpft zu ihm unter die Decke. Doch sie merkt, dass der Selbst-Check sie mehr aufgewühlt hat, als sie erwartet hatte. In ihrem Schritt kribbelt es -- als hätte eine Arme von Ameisen einen unbekannten Weg eingeschlagen. Und das nur weil Markus sie „M.I.L.F." genannt hat. Ihr Blick wandert zu Sirius. Aber sie weiß: Heute Nacht wird er ihr keine Abhilfe verschaffen. Nicht aus bösem Willen -- sondern aus Routine. „Vielleicht muss der Besuch süßer werden", denkt sie. „Sonst wird morgen ein verdammt langer Tag." Sofia sitzt auf dem Rand ihres Bettes, das Licht im Raum ist gedämpft, die Luft still. Ihre Gedanken kreisen. Markus, Sein Körper. Sein Blick, ...