1. Renates Irrtümer


    Datum: 26.05.2026, Kategorien: Sonstige,

    ... sein."
    
    Sie heulte laut auf und schlug die Hände vors Gesicht. Noch war ich mit meinen Gedanken nicht zu Ende, konnte sie noch nicht in die Arme nehmen, obwohl sie mir sehr leid tat.
    
    "Woher kennen sie eigentlich den Edwin? Als sie mitbekamen, dass er hier ist, haben sie so etwas gesagt."
    
    "Edwin ist unser Enkel und leider ein schlechter Mensch. Diese oder ähnliche Maschen zieht er oft ab und am Ende landet er mit den Frauen immer hier. Als ich das mitbekommen habe, habe ich ihm und auch meinem Mann gesagt, dass es hier nicht mehr sein wird. Ich habe beim letzten Mal fast miterlebt, wie sich eine junge Frau wegen eines Kredits fast das Leben nahm. Gott sei Dank, hat sie sich noch mal berappelt. War wohl eine Auszubildende. Es tut mir sehr leid, dass mein Mann mal wieder schwach geworden ist. Darüber werden wir noch mal sprechen."
    
    Ich bedankte mich bei den Beiden und zog meine Frau hoch, fuhr auf dem direkten Weg nach Hause. Dort nahm ich meine Frau und setzte sie in den Sessel und sah ihr ins Gesicht.
    
    "Hast du in der letzten Zeit mit einem anderen Mann geschlafen, mit einem anderen Mann gefickt und dich von ihm besamen lassen? Bitte sei ehrlich, einfach ehrlich."
    
    "Auch wenn du mir nicht glauben wirst, ich hatte nichts mit einem anderen Mann. Und auch heute ist es nicht dazu gekommen. Weil du da warst, ist es nicht dazu gekommen und ich bin froh darüber. War schon froh, als ich dich in der Tür gesehen habe und all das Andere noch nicht wusste. Wenn die Frau ...
    ... Recht hat, bist du der Vater meines Kindes. Bitte entschuldige, dass ich dich schon wieder enttäuscht habe. Ich verstehe mich selbst nicht mehr."
    
    Langsam erzählte sie von ihrem Gefühlschaos, von ihren Zweifeln an Allem, von dem Film über die Pariser Modeschauen mit dem Bild von mir und einer schönen Frau, meiner Stellvertreterin, die ich im Arm hatte, von ihren Fehlern, die sie im Dienst machte und von der Reaktion von Edwin bis hin zu seinem Angebot, ihr zu helfen und dafür nur eine kleine Gegenleistung verlangte. Von ihrer Angst, dass ich sie verlasse. Von ihrer Angst, dann auch noch den Job zu verlieren. Ohne Mann und ohne Job da zu stehen. Und wie sie sich geschämt hat und so unheimlich unsicher war, als sie mit ihm ging und aufs Zimmer kam.
    
    Zwischenzeitlich war es fast Mitternacht und ich merkte, dass sie sehr müde war und auch sehr niedergeschlagen. Sie war fast wieder vor einem Heulkrampf.
    
    "Komm. Wir gehen ins Bett. Machen Morgen weiter. Ich habe noch viele Fragen."
    
    "Darf ich mit dir ins Bett kommen?"
    
    "Willst du denn in ein anderes Bett?"
    
    Sie sah mich an und schüttelte nur ihren Kopf. An diesem Abend ging Renate nur kurz ins Bad. Nur sich erleichtern und abschminken. Dann lag sie in ihrem Bett und hatte die Bettdecke bis zum Kinn hochgezogen. Auch ich war schnell fertig und ging wie immer nackt ins Bett. Kaum lag ich, fragte sie mich ganz leise.
    
    "Darf ich zu dir kommen. Nimmst du mich in die Arme. Das brauche ich jetzt so sehr."
    
    Kaum hatte ich die ...
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