1. Lehrerin Brigitte und der Schüler (Teil 1)


    Datum: 30.05.2026, Kategorien: Reif

    Meine Geschichte beginnt vor einiger Zeit, doch wo fange ich an? Vielleicht bei meiner Ehe, die nun schon gute 10 Jahre andauert, aber von Tag zu Tag liebloser wird. Es war keine Ehe mehr, sondern eine Zweckgemeinschaft. Ein nebeneinander her leben. Und die körperliche Nähe war nicht mehr als ein Echo aus vergangenen Zeiten. Wenn es überhaupt noch dazu kam, dann war es der klassische Blümchensex. Licht aus, Decke drüber und fertig.
    
    Ich glaube, ich muss nicht noch extra betonen, wie einsam man sich mit der Zeit fühlt und wie sehr die eigene Lust darunter leidet. Natürlich muss ich auch zugeben, dass mich oft große Zweifel überkommen. Vielleicht war ich es, die nicht mehr begehrenswert war. Nicht mehr reizvoll, nicht mehr sexy genug. Jung und knackig war ich eben schon lange nicht mehr, man wird älter und ist eben kein Teenie mehr. Tag für Tag erlebe ich die jungen Mädels und ihre Wirkung auf die Jungs. Als Lehrerin bekommt man mehr mit, als sich die Schüler denken.
    
    Doch was nützt es, wenn man die Anziehung und die Verliebtheiten sieht und die ersten Schritte meiner Klassen in ihre Partnersuche, wenn man selbst seine Abende einsam und alleine vor dem Computer verbringt? Auch dieser Tag war wieder so ein Tag und ich saß an der Korrektur der letzten Schulaufgabe meiner Klasse. Bis auf eine hatte ich sie schon alle durch und ich freute mich wenigstens für sie, denn sie hatten alle gute Noten. Ich hoffte, dass diese letzte Arbeit nicht den Trend brechen würde, aber ich las ...
    ... nur den Namen "Mario" und meine kleine Sorge war verschwunden.
    
    Er stand zwischen 1 und 2 und ich war mir sicher, dass er auch hier wieder sehr stark war und das schnelle Überfliegen bestätigte mein Gefühl. Ich brauchte somit auch nicht lange, um seine Arbeit zu korrigieren, packte schließlich die Blätter in meine Tasche zusammen und lies meinen Rotstift auf den Schreibtisch fallen, doch plötzlich kam mir mein Schüler wieder in den Sinn. Sprachen, das konnte er gut. Aber dafür hatte er - wie ich es schon so oft beobachten konnte - mit der Mathematik so seine Probleme. Doch ausgerechnet Deutsch schien ihm fast zum Verhängnis zu werden, denn er strebte nach höherem und brauchte einen gewissen Notendurchschnitt. Erst gestern diskutierten wir in unserer halbjährlichen Notenkonferenz genau darüber und ich wollte ihm keine Steine in den Weg legen, weshalb ihm die 1 ins Zeugnis geschrieben hatte.Er würde uns damit am Ende des Schuljahres verlassen, und auch wenn ich mich für ihn freute, so bedauerte ich es doch ein wenig. Ich mochte ihn sehr, er war genau das, was man sich in seiner Klasse eigentlich wünschen würde. Zwar arbeitete er nicht sonderlich viel im Unterricht mit, aber er hatte für seine Mitschüler immer ein offenes Ohr und stets ein freundliches Wort übrig. Er war wohlerzogen und machte sich nicht ständig zum Pausenclown. Er war der Typ, der mit so vielem hätte angeben können, doch es vorzog, sich für sich selbst zu freuen und behielt somit viele Dinge für sich. Er war ...
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