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Phil´s Leben in Santa Monica
Datum: 31.05.2026, Kategorien: Sonstige,
... Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich war. Wir nahmen Kontakt zu den entsprechenden Institutionen, wie Wohlfahrtsverbänden, Behindertenwerkstätten, ... auf. Am Rand unseres Grundstücks ließ ich eine Mitarbeiterkantine mit Umkleidemöglichkeiten bauen, sowie einem Büro unseres Sozialdienstes für das ich eine Mitarbeiterin einstellte, die sich nur um die Beantragung von Sozialleistungen, etc. für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmerte. Ich richtete einen Sozialfonds ein und zudem konnten sich unsere Mitarbeitenden kostenfrei von unseren Ärzten behandeln lassen, erhielten kostenfreies Essen in der Kantine und Unterstützung für Medikamente und andere notwendige Dinge. Das klingt so einfach, aber das war es nicht! Es gab eine Vielzahl von Problemen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Haftbefehle, Vorladungen vor Gericht wegen kleinerer Delikte, angekündigte Wohnungsräumungen, Alkohol und Drogen, Unzuverlässigkeit, bis hin zu Zahnschmerzen, unbehandelten Wunden, kein Strom in der Wohnung oder keine Heizung wegen ausstehender Zahlungen, ... Wir stellten Regeln auf, die auf den ersten Blick hart wirkten, sich aber als unerlässlich herausstellten. Stichprobenartige Drogen- und Alkoholtests, eine körperliche Untersuchung bei Arbeitsaufnahme, klare Pausenregelungen, klare Regelungen bei wiederholtem unentschuldigtem Fehlen, ... Jeder Mitarbeitende bekam eine zweite Chance. Ein positiver Drogen- oder Alkoholtest führte erstmal zum Ausschluss, aber ...
... der oder die Mitarbeitenden konnten bei Vorlage eines negativen Tests, bzw. nach 2 Monaten erneut beginnen. Wir boten Praktika an und die Arbeitszeiten und Wochenstunden richteten sich nach den Mitarbeitenden und ihrer Belastbarkeit. So starteten viele mit 2 Stunden pro Tag und es wurde dann langsam gesteigert. Jeder Mitarbeitende wurde gut bezahlt und wir unternahmen vielerlei Anstrengungen, um eine Perspektive zu schaffen und Probleme zu lösen, aber wir scheiterten auch oft in unseren Bemühungen, weil die Probleme der Mitarbeitenden einfach zu groß waren und trotz vielerlei Hilfen nicht zu bewältigen waren. Mitarbeitende, die auf einmal spurlos verschwanden, die wieder anfingen Drogen zu nehmen, ... Wir waren aber auch nach der Überwindung anfänglicher Probleme oft erfolgreich! Jack William Tanner war so ein Beispiel. Ein 43-jähriger Autist, der viele Jahre in einer Behinderteneinrichtung einfache, sich immer wiederholende Tätigkeiten beim Zusammenbau einfacher Komponenten ausgeführt hatte. Mir wurde gesagt, dass Jack sich sehr gut mit Pflanzen auskenne. Wir setzten ihn bei unseren Gärtner ein. Jack lebte zwar in seiner eigenen kleinen Welt und lief immer mit gesenktem Kopf durch unsere Anlagen, aber er war zu allen freundlich. Er kannte jede Pflanze und wusste wie sie zu pflegen war. Er hatte sich ein enormes Wissen angelesen. Jack war zunächst, durch die dauernde sitzende Tätigkeit zuvor, nur in der Lage 2 Stunden zu arbeiten. Und er brauchte einfache ...