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Auch schon Ältere dürfen lieben
Datum: 13.06.2026, Kategorien: Romantisch
... Ankleidezimmer genug Platz für sie ist. Sie sah mich an, räumte ihre Tasche leer, kam zu mir und meinte, dass ihre Sachen ja alle dort rein passen würde, "Hab ich doch gesagt. Aber du entscheidest." "Lass mir bitte noch etwas Zeit. Ich muss mich erst daran gewöhnen." Wir waren angezogen und ich zog sie in den vorderen Teil des Hauses, ins Esszimmer. Margrit hatte natürlich schon den Tisch gedeckt. Die Kinder waren noch nicht da und so standen drei Gedecke auf dem Tisch. Sybille sah mich groß an und bevor ich etwas sagen konnte, kam Margrit in dem Raum und beide stockten, stockten aus unterschiedlichen Gründen. Margrit, weil ich noch nie eine Frau an einem Montag mit zum Frühstück gebracht hatte und Sybille, weil ich sie nicht vorgewarnt habe. Hatte ich vergessen. "Hallo meine Damen, Sybille, das ist meine Haushälterin, mein guter Geist dieses Hauses, auch mein Kindermädchen und eine absolut zuverlässige Person. Sie heißt Margrit und gehört zu diesem Haus seit ich hier mit den Kindern alleine wohne. Margrit, hier vor dir steht Sybille, meine Partnerin, meine Geliebte und meine Liebe. Ich hoffe, ihr verseht euch. Eigentlich möchte ich auf keine von euch verzichten, also stellt mich nicht vor eine solche schwierige Entscheidung." Margrit wachte als erste aus der Starre auf, sah Sybille schmunzelnd an und fragte, was sie zum Frühstück trinken will. Dabei siezte sie natürlich Sybille. Die sah mich an, fasste meine Hand. "Sagen sie doch bitte Sybille zu mir. ...
... Wenn ich darf, würde ich gerne Kaffee trinken. Wenn sie haben, wäre es schön, wenn ich dazu etwas Milch, einfache Milch, bekommen könnte." Margrit lächelte schon wieder. "Kindchen, aber nur Sybille, wenn du Margrit zu mir sagst und das Sie weg lässt. Wir sind hier eine langjährige Gemeinschaft und kennen uns sehr gut. Ich freue mich, dass hier wieder eine weibliche Person einzieht. Wurde ja auch langsam Zeit. Es ist nicht gut, wenn ein Mann im besten Alter alleine ist und die Kinder sind ja auch bald aus dem Haus. Ich decke gleich noch ein Gedeck auf. Gibt es außer Kaffee mit Milch noch einen bestimmten Wunsch." Schon war Margrit weg und Sybille knuffte mich kurz. "Du hättest mich aber auch warnen können." Als wir uns zur Arbeit verabschiedeten, fragte Margrit Sybille, ob sie zum Abendbrot da wäre. Sybille sah mich an und als ich nickte, meinte sie. "Gerne, wenn ich darf." Natürlich kam ich später nach Hause. Wir hatten nur kurz telefoniert und so fand ich die beiden Damen in der Küche vor. Sie hatten wohl den Tisch gedeckt, das Abendbrot vorbereitet und sich dabei beschnuppert. Sven benahm sich diesmal vorbildlich, auch wenn seine Augen manchmal dort etwas länger verweilten, wo sie eigentlich nicht sein sollten, zu mindestens nicht so lange. Aber es war kein Starren mehr, nur noch ein Stauen. Nach dem gemeinsamen Abendbrot bat mich Sybille, sie noch schnell in ihre Wohnung zu begleiten, für einen längeren Aufenthalt wäre sie noch nicht ausgerüstet. ...