1. Schreibtherapie 3.2: Flug und Fall


    Datum: 16.06.2026, Kategorien: Gruppensex

    ... herzliche Art von Chaos, die man schnell zu schätzen lernte.
    
    Der große Gemüsegarten hinter dem Haus war ein Paradies, nicht nur für Melanias Kinder. Dort gab es einen erfrischenden Pool, eine Vielzahl an bunten Spielgeräten und einen großen Sandkasten.
    
    Der Garten war meist offen und lud förmlich dazu ein, dass Nachbarskinder zum Spielen vorbeikamen. Das lag auch daran, dass der offizielle Spielplatz des Stadtteils eher eine Zumutung war und kaum Spielmöglichkeiten bot.
    
    Es war ein Ort voller Lachen, ausgelassenem Spiel und spontanen Begegnungen.
    
    Die obere Wohnung, in der Melania mit ihren Kindern lebte, erstreckte sich über zwei helle und gemütliche Etagen. Sie war liebevoll eingerichtet und bot alles, was eine junge Familie brauchte: ein Bad, eine praktische Küche, ein großzügiges Wohn- und Esszimmer, das zum Verweilen einlud, sowie zwei bunte Kinderzimmer, die vom Leben ihrer Kinder zeugten.
    
    Ganz oben, unter dem Dach, befand sich Melanias großes Schlafzimmer -- ihr ganz persönlicher Rückzugsort, ein gemütliches Nest, das uns schon bald vertraut werden sollte und wo wir ungestörte Stunden verbringen konnten. Es war ein Zuhause, das Wärme, Offenheit und eine ganz eigene, lebendige Atmosphäre ausstrahlte.
    
    Ich lernte Melania in dieser Zeit wirklich gut kennen und das bedeutete auch, ihre Launen zu verstehen.
    
    Besonders auffällig wurden diese, wenn sie ihre Tage hatte. Dann schien sie regelrecht nach Streit zu suchen, war impulsiv und konnte gemein werden. ...
    ... Eine Kleinigkeit, die am Vortag noch ein Lächeln hervorgerufen hätte, konnte nun zu einem scharfen Wort oder einem genervten Blick führen.
    
    Es war, als würde eine unsichtbare Mauer zwischen uns entstehen und ich spürte, wie sich eine Anspannung in der Luft ausbreitete. Es belastete mich, diese Seite an ihr zu erleben, die so widersprüchlich zu ihrer sonst so warmen, offenen und zugewandten Art war.
    
    Doch ich lernte, damit umzugehen. Ich ertrug es, wusste, dass diese Phasen vorübergehen würden, und versuchte, ihr in diesen Momenten den nötigen Raum zu geben und sie so gut es ging zu unterstützen, auch wenn es manchmal schwerfiel.
    
    Ich lernte in dieser Zeit auch ihre bisexuelle Seite kennen, eine Facette, die sie mir mit einer Offenheit offenbarte, die ich an ihr so schätzte.
    
    Eines Abends, wir lagen gerade gemütlich auf dem Sofa und sahen einen Film, fragte sie mich ganz beiläufig, ob es für mich in Ordnung wäre, wenn sie sich nach dem Training mit einer ihrer Mittänzerinnen, Lola, treffen könnte.
    
    Sie erklärte mir, dass sie sich ab und zu treffen und Sex ganz ohne Männer haben würden. Ihre Stimme war ruhig, fast sachlich, als sie hinzufügte, dass sie das ab und zu brauche und es absolut nichts mit den Gefühlen zu tun hätte, die sie für mich hatte.
    
    Ich hörte ihr aufmerksam zu, ohne zu unterbrechen. Da ich kein eifersüchtiger Mann bin und ich ihr von Anfang an ihren Freiraum gelassen hatte, spürte ich keine Wut oder Eifersucht in mir aufsteigen. Im Gegenteil, die ...
«1234...33»