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Meine Ehefrau, das unbekannte Wesen
Datum: 18.06.2026, Kategorien: Verführung
... ohne Zynismus aussprach. Es war ein Anfang. Das Eis schmolz an den Rändern, aber der Kern war noch gefroren. Der Schatten: Klaus betritt die Bühne Nach über einem Monat der gespannten Stille, in der sich Bahar vorsichtig in der Gunst ihres Mannes zurückgearbeitet hatte, geschah das Unerwartete. Während Bülent in einer späten Videokonferenz war, klingelte Bahars privates Handy. Eine Nummer, die sie nicht kannte. Bahar (Angstvoll, die Stimme bebend): "Hallo?" Klaus: (Eine vertraute, warme Baritonstimme, mit einem leichten, charmanten Akzent) "Bahar? Mein Gott, ist das wirklich deine Nummer? Hier ist Klaus, Klaus Durand. Erinnerst du dich? Damals, in der Ausbildung?" Mein Herz machte einen Freudensprung. Klaus! Die Erinnerung an ihn war rein, ohne Schuld. Er war der charmante, junge Franzose, der in ihrer Ausbildung ein kurzes, intensives "Mehr als Freunde"-Intermezzo gewesen war. Es war eine emotionale Verbindung gewesen, die durch Zärtlichkeiten, aber nie durch vollen Geschlechtsverkehr besiegelt wurde, kurz bevor er wegen seines kranken Vaters abreisen musste. Eine Liebe, die nie richtig erblüht und daher unbescholten in Bahars Erinnerung geblieben war. Bahar: (Ehrlich, reine Freude) "Klaus! Mon Dieu, ich kann es nicht glauben! Was für eine Überraschung! Wie geht es dir?" Klaus erklärte, dass er für ein großes Projekt in der Stadt sei. Er fragte, ob sie sich auf einen Kaffee treffen könnten. Klaus: "Ich muss dich sehen. Du warst damals so eine ...
... wichtige Zeit in meinem Leben. Nur eine Stunde, um zu sehen, ob wir noch dieselben Narren sind, die wir waren." Bahar: (Ohne einen einzigen fehlerhaften Gedanken an Romantik oder Verrat. Ihre Freude war die Freude über einen wiedergefundenen Bruder) "Ja, Klaus, sehr gerne! Lass uns das machen." Klaus sagte ihr, dass er in einem Monat in Hamburg wäre, daher verabreden sie, dass er sich melden würde und sie kurzfristig ein Treffen verabreden könnten. Als Bahar auflegte, spürte sie eine unbeschwerte Freude - ein Gefühl, das sie seit Monaten vermisst hatte. Es war die Freude, einen alten, lieben Menschen wiederzusehen, der keinerlei Verbindung zu dem Schmerz und der Dunkelheit der letzten Zeit hatte. Bülent beendete seine Konferenz. Er sah Bahars strahlendes Gesicht. Bülent: (Neutral, aber mit einem Funken Neugier) "Wer war das?" Bahar: (Sie zögerte einen Moment - die alte Gewohnheit des Verheimlichens kämpfte mit der neuen, mühsam erworbenen Ehrlichkeit) "Das war Klaus. Ein alter Kollege aus meiner Ausbildung. Er kommt geschäftlich nach Hamburg und möchte mich auf einen Kaffee treffen. Rein freundschaftlich natürlich, mein Schatz." Sie dachte darüber nach, ob sie Büelnt nicht fragen sollte, ob er nicht auch mitkommen möchte, aber sie hatte das Gefühl, dass es dafür noch zu früh war. Bülent nickte. Seine Lippen blieben fest. Bülent: "Klaus. Der Franzose, der dich damals... verlassen hat, stimmt's?" Er sah sie an. Sein Blick war erforschend. Die Erinnerung an ...