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Meine Ehefrau, das unbekannte Wesen
Datum: 18.06.2026, Kategorien: Verführung
... Unwohlsein. Es war keine Flutwelle der Verführung, sondern eine kalte Welle der Störung. Dieser Moment hatte nichts mit dem unschuldigen Gefühl zu tun, das sie für den Freund Klaus empfand. Das Gefühl, das er in ihr auslöste, war Schuld und Verrat an Bülents Vertrauen. Bahar (innerer Monolog): Das ist nicht mein Klaus. Das ist die Wiederholung von Bernds Gift, nur in einer schöneren Verpackung. Er versucht, einen Keil zwischen uns zu treiben. Ich darf jetzt nicht schweigen. Sie öffnete den Mund, um ihm sofort zu antworten, doch in diesem Moment hörte sie Bülents Schritte. Die Zeit reichte nur für einen kalten, warnenden Blick. Bahar: "Klaus, wir reden später darüber. Das ist nicht der Ort und nicht die Zeit." Klaus zuckte mit den Schultern, seine Augen verrieten eine unbekümmerte Arroganz. Er wusste, er hatte den Samen des Zweifels gesät. Das Abendessen: Die Explosion Das Essen selbst war zunächst befremdlich freundlich. Klaus war der perfekte Gast, charmant, eloquent und respektvoll gegenüber Bülent. Bülent spielte den souveränen Gastgeber, sein Lächeln war kontrolliert, aber echt. Er sah Bahars Anspannung, aber vertraute darauf, dass sie ihm die Wahrheit sagen würde. Nach dem Hauptgang stand Bülent auf, um eine besondere Flasche Rotwein aus dem Keller zu holen. Bülent: "Ein Moment, bitte. Der hier braucht die Temperatur." In dem Moment, als die Küchentür ins Schloss fiel, lehnte sich Klaus vor. Klaus: (Seine Stimme senkte sich, sie war intensiv, aber noch ...
... immer kultiviert. Die Maske des Freundes fiel.) "Bahar, ich meine es ernst. Ich habe dir damals gesagt, dass ich dich nicht hinterhältig gewinnen will. Ich will, dass du wählst. Ich sehe, dass dein Mann dich liebt, aber er misstraut dir. Er hat Angst, dass du gehst. Er zwingt dich zur Ehrlichkeit, weil er dich nicht halten kann. Ich hingegen würde dir den Hof machen, dir zeigen, wie sehr ich dich begehre und liebe. Ich würde dich nicht in einem Eisbett schlafen lassen, Bahar. Du musst dich fragen: Willst du bei einem Mann bleiben, der seine Liebe in Angst verpackt, oder willst du mit mir glücklich und zufrieden leben, mit jemandem, der deine Leidenschaft entfesselt, ohne dir Vorwürfe zu machen?" Klaus lehnte sich zurück, triumphal und berechnend. Er hatte seine Karten offen auf den Tisch gelegt. Bahar (Emotionen): In Bahar entlud sich eine gewaltige Eruption. Es war nicht die Wut über die Verführung, sondern die Wut über den Verrat an ihrem mühsam wiedergewonnenen Vertrauen und an Bülents tapferem Kampf gegen seine Angst. Klaus war schlimmer als Bernd. Bernd war offensichtlich gewesen; Klaus war heimtückisch und manipulativ. Bahar erkannte, dass Klaus' Angebot keine echte Alternative, sondern eine vergiftete Einladung zu einer weiteren Runde in einem Verratsspiel war. Sie hatte das Spiel mit Bernd gerade erst beendet. Gerade als Bülent die Tür öffnete, sprang Bahar auf. Bahar: (Ihre Stimme war laut, scharf und bebte vor gerechtem Zorn) "Du widerlicher Arsch! So ...