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Maja - Pt. 01
Datum: 19.06.2026, Kategorien: Transgender,
... Worten "Ich würde Dich gerne wiedersehen, wenn Du magst. Morgen und das Wochenende habe ich frei, Vielleicht magst Du ja etwas Zeit mit mir verbringen. Würde mich freuen!" "Denk, dran, Chrissi, Samstag ist Transnutten-Party! Ich rechne fest mit Dir" "Uschi, echt jetzt!?" "Ich meine ja nur!" Maja nahm mich in den Arm "Sehr gerne Chrissie!" Ich schaute sie verdutzt an und wollte etwas erwidern. Aber Maja legte einen Finger auf meine Lippen und sagte "Du hast mich schon verstanden!" Und gab mir einen Abschiedskuss auf die Wange. "Ich freu mich, Dich kennenzulernen!" Freitagmorgen. Ich sitze auf meinem Balkon, trinken einen Kaffee und starre vor mich her. Was war das gestern. Warum ausgerechnet Maja. Warum ausgerechnet jetzt und hier und dazu noch bei Uschi. Und warum musste ich so überreagieren. Maja! Maja Winter. Der Vater früh verstorben, die Mutter nett, aber irgendwie konservativ naiv. Und jetzt das. Missbrauch scheisse. Erklärt vielleicht einiges. Ich mochte Maja damals. Sehr sogar. Aber als Teenie ist man zuweilen schüchtern und doof. O.K. bin ich beides zuweilen heute auch noch, aber damals zählte halt das Aussehen mehr als der Charakter. Und Maja heißt nicht umsonst Maja. Vermutlich würde Ihr Bruder Willi heißen. Besagte Mutter war ein großer Fan der kleinen pummeligen Biene, warum Maja auch so heißt, wie sie heißt. Was an sich nicht schlimm gewesen wäre, wenn sie nicht zu jedem, wirklich jedem, Karneval als Biene Maja hätte gehen müssen und das Haus ...
... nicht vor Fangedönse gestrotzt hätte. Maja bekam daher schnell den Spitznamen "Biene". Den hasste sie, was es aber insgesamt nur noch schlimmer machte. Und jetzt? Gestern? O. K., wirklich schlank ist sie immer noch nicht. Das Kleid, was sie gestern trug stand ihr allerdings vorzüglich. Makeup, Haare zeugten von Stil und Erfolg. Kurzgesagt, Maja sah toll aus! Und billig war das auch nicht, was sie anhatte. Mein WhatsApp piepste. Maja? Nein, Uschi. Irgendwie war ich immer enttäuscht und traurig und auch ein wenig wütend. "Alles gut bei Dir, Süße? Tut mir leid, dass ich Dich geoutet habe. War doof Ich weiss!" Uschi!?!Irgendwie typisch. Wirklich lange böse sein, konnte man ihr nie und irgendwie hatten wir damals sofort einen Draht zueinander. Damals, als es mich beruflich in die Region verschlagen hatte, war ich regelmäßig auf einer Ihrer Transparties. Lackmini, LackOverknees, Lacktop, lange LackHandschuhe und eine passende Bikerjacke. Spitzname Lackie bzw. Lucky. Als sich ihre Aushilfe bei einer Veranstaltung den Knöchel verstauchte habe ich mir, als es nicht mehr lieft, einfach das Tablett mit den Getränken geschnappt und habe gekellnert, während Uschi sich um die Getränke gekümmert hat. Statt was zu sagen, haute sie mir irgendwann auf den Arsch und wünschte mir Bock. Ich schaute sie an und meine "Ich bin keine...!" Weiter kam ich nicht "Doch, bist Du! Und zwar sowas von! Ich erkenne eine Nutte auf 1.000 Metern und Du bist eine, auch wenn du das selbst noch nicht wahrhaben ...