1. Eingeschneit


    Datum: 23.06.2026, Kategorien: Gruppensex

    © JoeMo1619 - November 2024 ff.
    
    Vorwort:
    
    In den zwanzig Jahren, in denen ich persönlich in den schottischen Highland lebe, sind wir lediglich dreimal so eingeschneit, dass wir für mindestens eine Woche von der Außenwelt abgeschnitten waren. Unsere 'eingeborenen' Nachbarn erzählten uns, dass dies in früheren Jahrzehnten eher die Regel, denn die Ausnahme war. Sicherlich eine Beweis für die schleichende Änderung unseres Wetters und Klimas. Aber: wenn so ein Wetterereignis heutzutage tatsächlich eintritt, dann funktioniert unsere heutige Welt auf einmal nicht mehr und die betroffenen Menschen müssen auf altmodische Weise zusammenrücken.
    
    Die Geschichte:
    
    Der staatliche britische Wetterdienst hatte schon seit dem warmen und grünen Weihnachten eine gelbe Wetterwarnung für die nördlichen Highlands herausgegeben:
    
    "30.12.2010: Auffrischender, auf Sturmstärke ansteigender Wind aus nordöstlicher Richtung bringt ergiebige Schneefälle mit sich und kann zu Schneeverwehungen führen. Dies kann zu einzelnen Verkehrsbehinderungen auf Straßen und im Schienenverkehr führen."
    
    Dies war die unterste Wetterwarnstufe und wurde von den Schotten ohne weitere Beunruhigung wahrgenommen. Solch gelbe Wetterwarnungen für starken Wind, Regen oder Schnee gab es etwa zehn Mal pro Winter, man hatte sich darauf eingestellt.
    
    Forsinard, eine kleine Ansammlung von Häusern und Cottages mitten im größten Peatland-Naturschutz-Reservoir Europas gelegen, besaß eine eigene Bahnstation an der in ...
    ... früheren Jahrzehnten militärisch wichtigen Bahnverbindung von Inverness nach Thurso und Wick. Im ersten und zweiten Weltkrieg war diese Bahnverbindung die Versorgungsschlagader für die britische Kriegsflotte in Scapa Flow und im Moray Firth gewesen und hatte deshalb alle radikalen Bahnstilllegungen der Nachkriegsjahre überlebt. Dass dieses Minidorf seit 1870 überhaupt einen Bahnhof besaß, verdankte es dem Duke of Sutherland, der in etwa einer Meile Entfernung mit Forsinard Lodge seine Jagd-Estate besaß und als Eisenbahn-Fanatiker sogar das Zugführer-Patent erworben hatte.
    
    Weniger als 400 Meter nördlich der kleinen Bahnstation lag seit rund zweihundert Jahren das Forsinard Hotel, welches meine Ehefrau Maggie als Hotelmanagerin und ich, Fred Macintosh, als Chefkoch und 'Männchen für alles' führten. Wir hatten das Hotel von meinen Schwiegereltern übernommen und vor über zehn Jahren grundlegend renoviert. Als typisches Touristenhotel hatten wir von Mitte März bis Ende Oktober geöffnet, in den übrigen Jahreszeit wurden wir typischerweise von Firmen für innerbetriebliche Fortbildungsseminare oder kleine Forschungskolloquien gebucht, die sich beispielsweise mit ökologischen Themen beschäftigten. In diesem Jahr hatten wir zudem über Weihnachten eine einwöchige Komplettbuchung einer ortansässigen Familie für eine große Familienfeier gehabt; mit Abreise der Familie am 27. Dezember war bis Februar tiefe Winterruhe in unserem Hotel eingekehrt, die mir auch die Gelegenheit gab, meiner ...
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