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Matilde 02
Datum: 10.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... einen 911er verfolgt. Irre. Aber dann zeigte er mir den Sensor unter dem Heck meines Porsches. Ich schob ihn ihm nicht in den Arsch. Immerhin. Meine Psychotherapeutin wäre stolz auf mich. Wir waren den dritten Tag rausgefahren. Dienstag. Mittwoch. Donnerstag. Ein Feldweg außerhalb der Stadt. Zuerst gingen wir quasi nur spazieren, aber dann erhöhte ich das Tempo, und er musste folgen. In Shorts und Unterhemd. In der prallen Sonne. Seine Haut glänzte aber nur so vor Sonnencreme. Auf seiner Glatze waren dunkle Stoppeln. Er war kein Dominik Toretto. Er war lächerlich. Also sollte er sich die Haare wachsen lassen. Überall. Nur nicht am Schwanz. Am ersten Tag schnaufte er wie eine Dampflok. Ich dachte er krepierte neben mir. Tat er nicht. Vielleicht gut. Ich fragte ihn ob er mir vorsichtshalber die Dateien geben möchte. Er konnte sogar noch lachen. Am zweiten Tag liefen wir sogar etwas schneller. Obwohl es wärmer war. Und ehrlich? Es imponierte mir. Er zeigte Ehrgeiz. Doch dafür kam er Abends nicht hoch. Es war Mittwoch. Jetzt grinste ich ihn an. Seine Haut war gerötet. Passierte eben in der Sonne wenn man vorher den Albino gemacht hatte. So viel Sonnencreme gab es nicht. Aber eben nicht verbrutzelt wie ein vergessen gewordenes Nackensteak auf dem Grill. ''Ich war gestern unterfickt.'' Er seufzte. ''Ich war im Arsch.'' ''Der ist auch fett genug.'' Er lachte. ''Wir können es heute nachholen.'' ''Fick dich. Wer sagt du bist heute nicht auch im Arsch. ...
... Aber so was von.'' ''Auch bei einem Herzinfarkt gehen die Dateien raus.'' ''Lusche. Du bist gerade mal zwanzig.'' ''Neben dir komme ich mir wie sechzig vor.'' Ich grinste. ''So tust du auch.'' Wir liefen langsam. Ja, ich nahm Rücksicht. Aber er hielt durch. Tapfer. War er wirklich. Ich war mit in seiner Wohnung gewesen. Keine einzige Chipstüte mehr. Kein Schokoriegel. Keine Cola. Die Jalousien alle offen. Im Kühlschrank nur Mineralwasser und weiches Toast. Fettarme Margarine. Salat. Im Zimmer lagen Hanteln. Gewichte. Es war... imponierend. Er nahm die Sache ernst. Als wir zum Porsche liefen war er echt am pumpen. Trotzdem sahen wir beide die drei Radler die am Wagen standen. In ihren bunten Rennanzügen. Lächerlicher ging es kaum. Dürre, ausgezehrte Körper. Schrecklich. Aber sie fühlten sich immer so toll. Ob ich dieseBiker mochte? Aber klaro. Sie sahen uns entgegen. Feixend. Lachend. Doofe Sprüche mit denen sie sich toll vorkamen. ''So eine Gazelle, und so ein fettes Nilpferd.'' Der Sprecher war groß und dünn. Schwarze enge Hose. Ein enges Shirt was jedem Maler als Farbpalette dienen konnte. Alles verdrehten. Dusseliger Helm. Ein Gesicht wie ein verhungerter Geier. ''Und so spricht eine Giraffe im Plastikanzug,'' stellte ich fest. Um mal in der Tierwelt zu bleiben. Sie starrten uns an. Mich besonders. ''Bist du sein Fitnesscoach oder was?'' fragte ein anderer. Kleiner. Auch dürr. Auch Papageibunt. ''Oder wirst du für was anderes bezahlt?'' Ich ...